John Jeremiah Sullivan
Pulphead - Vom Ende Amerikas

Aus dem Amerikanischen von Thomas Pletzinger und Kirsten Riesselmann
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D: 20,00 €
A: 20,60 €
CH: 28,90 sFr

Erschienen: 17.09.2012
Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN: 978-3-518-06890-8

»John! Jeremiah! Sullivan! Ein Mann, ein Buch, ein Wunder.«

Der Tagesspiegel

 

Inhalt

Kann man ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit Pulphead hat John Jeremiah Sullivan bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose, christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das der Rest der Welt immer weniger versteht.

Pulphead löste im Herbst 2011 in den USA wahre Jubelstürme aus: Das Buch fehlte auf keiner Jahresbestenliste, Kritikerpapst James Wood schrieb im New Yorker, genau so müsse man im neuen Jahrtausend schreiben und verglich Sullivan mit dem großen David Foster Wallace. Die Begeisterung hat längst auch die alte Welt erreicht: »Noch jeder ungläubige Thomas, der dem konzertierten Entzücken misstrauen wollte«, schrieb Gregor Dotzauer im Tagesspiegel, »kehrte mit leuchtenden Augen von der Lektüre zurück.«

Pressestimmen

»Pulphead fasst einfach ein gutes Dutzend seiner besten Sachen zwischen zwei Buchdeckel.«

Ijoma Mangold, DIE ZEIT

»Jede Pointe sitzt, die Szenerie wird plastisch vor Augen geführt, das ehrliche Erkenntnisinteresse hält die Spannung aufrecht, die Schlussfolgerungen sind hart.«

Alexander Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Sullivan stützt sich in seinen Texten allein auf seine eigene Erzählstimme. Das heißt nicht, dass nicht auch andere Menschen zu Wort kommen. Aber Sullivan macht deutlich, was er aus ihren Gesprächen heraushört und aus ihren Gesten herausliest. Je offenkundiger er seine Subjektivität macht, desto verlässlicher wird sie. ... Ein Star-Autor? Absolut.«

Hannah Pilarczyk, SPIEGEL ONLINE

»Ein typischer SulIivan-Trick geht so ›Ich habe eine schwarz-weiße Katze mit schwacher Blase, und diese Katze hatte auf meine Fliege gepinkelt, also trug ich nur eine schwarze Krawatte zum Smoking.‹ Die Farbe des Fells seiner Katze ist hier natürlich vollkommen überflüssig, aber es sind genau diese Details, die seine Texte zum Tanzen bringen ... «

Johanna Adorjan, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber, was es heißen kann, heute zu leben.«

Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung

»Essays aus und über Amerika von einem, der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»David Foster Wallace und Hunter S. Thompson sind tot, Tom Wolfe ist so gut wie in Rente – es gibt also nicht mehr viele Autoren, die genügend Mumm und Grips haben, um es mit unserer Kultur aufzunehmen – die sich nicht von dem ganzen Schwachsinn einschüchtern zu lassen. Sullivan ist einer von ihnen.«
Time Magazine

»Essays für das neue Jahrtausend.«

James Wood, New Yorker

Videobeiträge

Kommentare

Bei Sullivans Reportagen hatte ich durchgehend das Gefühl, da erzählt einer von Mensch zu Mensch. Was ich damit sagen will: es gibt kaum eine Distanz zwischen Leser und Erzähler. Sullivan erhebt sich nicht über diejenigen, über die er berichtet, und somit auch nicht über die, die seine Reportagen lesen, er schreibt auf Augenhöhe.
Elke Engelhardt, fixpoetry.com, 03.12.2013

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