Mark Greif
Rappen lernen

Aus dem Englischen von Kevin Vennemann
Rappen lernen
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D: 4,99 €
A: 5,20 €
CH: 7,90 sFr

Erschienen: 23.01.2012
Broschur, 60 Seiten
ISBN: 978-3-518-06219-7

Inhalt

»Unsere Sprache kostet nichts. Sie gehört uns allen. Man kann sie nicht privatisieren.« 1989 beging Mark Greif einen großen Fehler: Er entschied sich für Indie-Rock – und gegen Hip-Hop. Als er 20 Jahre später versucht, selbst Rappen zu lernen, um dieses Versäumnis wiedergutzumachen, stößt er auf schier unüberwindbare Hindernisse: die anspruchsvolle Atemtechnik, das Wort »Nigger«, die Affinität zu Materialismus und Gewalt. In Rappen lernen setzt Greif nicht nur dem Hip- Hop ein Denkmal, sondern er entwirft zugleich eine Kulturgeschichte von Schwarz und Weiß und erzählt davon, was es bedeutet, in neoliberalen Zeiten erwachsen zu werden.

Pressestimmen

»Mark Greif gibt neue Impulse, die eben nicht von Klischees und Simplifizierungen verzerrt sind. Der Schlüssel für Greifs akzeptable Argumentation liegt in seinem Respekt vor der Kultur...«

Alex Engelen, Jan Wehn, Juice Nr. 142

»›Rappen lernen‹ ist ein typischer Greif-Essay: smart und persönlich.«

Andreas Hartmann, Jungle World

»[Mark Greifs] immenses Geschick, Privates mit Politischem kurzzuschließen und komplexe Theorie allgemein verständlich aufzubereiten, zeigt sich am besten in dem Aufsatz Rappen lernen. … [Darin] ergründet er, warum sich ihm als weißem Mittelstandskind diese Musik damals nicht erschlossen hat. Er kommt dabei zu erstaunlichen kapitalismuskritischen Ergebnissen.«

profil 3/2012

»Mark Greif stellt diese popgeschichtlichen Betrachtungen sehr genau in den Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA seit den Achtzigerjahren. Voller Überschwang lobt er HipHop als sprachliches Gedächtnis, das einen großen Reichtum an Ausdrucksformen bewahre.«

Musikexpress Februar 2012

Videobeiträge

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