Michael von Brück
Religion und Politik in Tibet

Religion und Politik in Tibet
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Erschienen: 21.07.2008
vdw 10, Broschur, 240 Seiten
ISBN: 978-3-458-72010-2

Inhalt

Religion und Politik sind nicht zwei getrennte Bereiche menschlichen Handelns, sondern voneinander abhängige Aspekte gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse.

Religiöse Symbole und Deutungen haben Einfluß auf die individuellen und gesellschaftlichen Lebensformen. Durch gesellschaftliche Gestaltungsprozesse wird Religion in politische Praxis umgesetzt und nicht selten auch instrumentalisiert.

Dies gilt auch für den tibetischen Buddhismus, den Michael von Brück in seinem theologischen, sozialen und politischen Dimensionen detailliert darstellt.

Ein aufklärendes Buch von einem der besten Kenner des tibetischen Buddhismus über ein weltweit aktuelles, ja brennendes Thema: über Tibet, seine Religion und seine politische Situation innerhalb des chinesischen Vielvölkerstaats.

 

 

Pressestimmen

»MIt profunder Kenntnis stellt einer der besten westlichen Kenner des tibetischen Buddhismus dar, aus welchen Wurzeln sich diese Religion speist, welche Geschichte sie hat, wie Religion und Politik zusammenhängen, welchem Kulturwandel dieses Verhältnis in den letzten Jahrzehnten unterworfen war, welche Konflikte innerhalb des tibetischen Buddhismus eine Rolle spielen und worin seine spirituellen, theologischen und sozialen Inhalte bestehen. Eine solide und umsichtige Information.«

Publik-Forum 66 Nr. 18

»Der Autor ist selbst Religionsprofessor an einer deutschen Universität. Dies schlägt sich in einer sehr fundierten, aber durchaus spannenden Darstellung der Geschichte nieder. Auch die Entwicklung des religiösen Kosmos in Tibet wird detailliert dargestellt. … Auch wenn die Bücher dieses Verlages für ein elitäres Publikum gemacht zu sein scheinen, sind die Inhalte durchaus auch für Laien nachvollziehbar und wertvoll. Viele Vorurteile werden durch genaue Erklärungen aus dem Weg geräumt. Das allein ist schon ein Grund, Bücher wie dieses zu lesen.«

Erika Krammer-Riedl, Abenteuer Philosophie 3/2011

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