Hg.: Bernhard Echte
Robert Walser - Sein Leben in Bildern und Texten

Herausgegeben und gestaltet von Bernhard Echte
Robert Walser
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D: 49,00 €
A: 50,40 €
CH: 83,00 sFr

Erschienen: 13.10.2008
Leinen, 511 Seiten
ISBN: 978-3-518-41860-4

Inhalt

Robert Walsers Biographie ist von spannender Rätselhaftigkeit. Zeit seines Lebens verlief sein Weg am Rande der literarischen und bürgerlichen Welt, so daß er in den Zeugnissen seiner Zeitgenossen kaum Niederschlag fand. Und Walser seinerseits vermied es, sein Leben irgendwie anders zu dokumentieren als in seiner Literatur. Dort aber spielt er mit seiner Biographie – phantasierend und verwandelnd, so daß die Texte von seinen Lebensumständen mehr verschweigen als verraten.

In mehr als 20jähriger Forschung ist es dem Herausgeber gelungen, eine Fülle unbekannter Materialien und Bilder zusammenzutragen. Annähernd 1000 zeitgenössische Bilddokumente erlauben es, Walsers Lebenswelt in einer Nähe und Dichte kennenzulernen, wie es bislang nicht möglich war.

»Sein Lebensbild wird nie komplett geschrieben werden können. Schon scheint mancher seinen Charakter zu umkleiden versucht zu haben.« Robert Walser

 

Pressestimmen

»Bernhard Echte hat die reichen Zeugnisse und Spuren dieses wundersamen Lebensromans mit philologischem Eros zusammengetragen. Für die mit Walsers Romanen und Erzählungen vertrauten Leser ist Echtes Buch ein Geschenk ... . Für alle anderen ist es die Einladung auf eine Reise, nach der man wohl nicht mehr der gleiche sein wird, der man vorher war.«

Lutz Lichtenberger, Berliner Zeitung

»So rückt der Dichter dem Leser nahe, und zugleich ist da auch durch eine Unzahl überraschender, manchmal auch irritierender Wendungen im Text das Bewusstsein, dass dieser Mensch einem völlig fremd ist und einem nie einen Blick in sein Innerstes gewährte - wenn da denn eines wäre. Nie also, nicht im entferntesten, lagen Geschichte und Umstände des Lebens von Robert Walser so vor einem wie in diesem von Bernhard Echte, dem langjährigen Leiter des Robert-Walser-Archivs in Zürich, herausgegebenen Band.«

Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung
»Ein prächtiges, strenges, genaues, in der Textauswahl geradezu pfiffiges Buch ist Bernhard Echte gelungen, ein riesiger Bild- und Text-Kontinent für Walser-Detektive. Auf Seite 85 findet man eine kleine Sensation: »Ausschnitt eines Briefes von Robert Walser an seine Schwester Fanny, Mai/Juni 1904«. Auf dem Abriss ist ein millimeterwinziger Abschnitt schon jener Mikroschrift zu erkennen, mit der sich Walser Jahre später aus der Welt herausschreiben sollte. So macht Echte, einmal mehr, klar: Für Robert Walser braucht man ein scharfes Auge.«
Holger Noltze, Literaturen

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