Elsa Osorio
Sackgasse mit Ausgang - Erzählungen

Aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold
Sackgasse mit Ausgang
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CH: 14,90 sFr

Erschienen: 19.07.2010
suhrkamp taschenbuch 4191, Klappenbroschur, 151 Seiten
ISBN: 978-3-518-46191-4

Inhalt

In ihrem­ Bestse­­llerr­­oman Mein Name ist Luz schil­­derte­­ Elsa Osorio­­ das aufrütteln­­de Schick­­sal einer­­ jungen Frau, die nach zwanz­­ig Jahren­­ endli­­ch Licht in das Dunkel­­ ihrer­­ Herkun­­ft bring­­t. Auf sehr eindringliche und bewegende Weise befassen sich auch Osorios Erzählungen mit den Träumen und Hoffnungen von Menschen, die eine Sackgasse mit Ausgang suchen. Andrea findet auf der Trauerfeier für einen ihr Unbekannten den Ort, an dem sie weinen kann; ein Mann, der während der Diktatur jahrelang unter Marcos’ Namen lebte, schenkt Marcos endlich sein Leben zurück; Gabi reist ihrem vermißten Bruder nach und findet ein ganz anders geartetes Glück.

Pressestimmen

»In einem klaren, unkaprizösen Stil entwirft sie (Osorio) dichte Szenarien mit knappen Dialogen. Geschickt verbindet sie Fakten und Fiktion zu spannenden Plots, die die Neugier des Lesers wach halten.«

Cornelia Staudacher, SWR2

»Osorio hat ein feines Gespür für emblematische, gleichnishafte Situationen, in denen das Fortdauern der politischen Vergangenheit deutlich wird.«

Brigitte Preissler, Berliner Zeitung

»Elsa Osorios Kurzgeschichten sind dramatische, kompakte Momentaufnahmen, die den Blick auf ganz zeitgeschichtliche und biografische Panoramen freigeben. .. Die Geschichten entfalten eine enorme Sogwirkung, ziehen den Leser in das Innenleben der Figuren hinein. Ohne zu werten und zu urteilen, zeigt Osorio Menschen, die durch die Gewalt des staatlichen Terrors aus der Normalität katapultiert wurden, zeigt die Ohnmacht und den Mut der Opfer, die Lügen der Täter, aber auch die Zeichen der Hoffnung, die sich aus der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ergeben.«

Jan Schmelcher, hronline.de

»Wie kaum zuvor gelingt es Elsa Osorio, über eine schwere Zeit zu schreiben.«

Süddeutsche Zeitung

»Beeindruckend und bildreich.«

El País

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