Dietmar Dath
Sämmtliche Gedichte - Roman

Sämmtliche Gedichte
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Erschienen: 21.09.2009
Gebunden, 283 Seiten
ISBN: 978-3-518-42110-9

Inhalt

Adam Sladek ist der Held dieses Romans, ein erfolgreicher Dichter, wenn auch mit einem recht enigmatischen Werk. Eine Auftragsarbeit führt ihn in die Tiefen der griechischen Mythologie und der spätantiken Dichtung. Als Bezahlung verspricht sein Auftraggeber, ein schwerreicher Philanthrop, nicht nur einen Haufen Geld, sondern obendrein eine Gesamtausgabe der Sladekschen Gedichte. Und die Arbeitsbedingungen sind gut: In Luxus und Abgeschiedenheit wird Sladek während seiner Studien nur die beste ästhetische Kost vorgesetzt – Filme, Fotografien, Bücher. Stutzig macht ihn die eine oder andere Erscheinung. Ist die junge Jägerin, die ihm begegnet, eine Reinkarnation der berühmten waghalsigen Fliegerin Amelia Earhart (wie sie selbst zu glauben scheint) oder ein Avatar der Göttin Artemis? Der Verdacht wächst, daß hinter der Auftragsarbeit eine ganz andere Absicht steckt. Und hinter dem Auftraggeber eine Macht, die Sladek in Lebensgefahr bringt.

Ein Dichter will beweisen, daß Politik, Wissenschaft, Kunst nur dann zu etwas führen, wenn sie den Vorrang der Poesie anerkennen. Sein Gegenspieler will beweisen, daß es die Poesie gar nicht gibt. Dietmar Daths neuer Roman erzählt von der Jagd auf Wörter, die traurig oder glücklich machen können. Und er geht fast gut aus.

 

Pressestimmen

»Herausgekommen ist [...] ein irrwitziges und witziges Buch, ein leidenschaftliches Buch, das über die Kräfte von Literatur beglückenderweise nicht nur spekuliert, sondern einfach selbst den Beweis antritt.«

Wiebke Porombka, literataz

»Ein erfrischend durchgeknallter Roman voller großartiger Weltmaschinen«

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

»... der produktivste und radikalste Schriftsteller Deutschlands«

Thomas Lindemann, Die Welt

»So humorvoll und zugleich melancholisch wie in »Sämmtliche Gedichte« war der Universalromancier noch nie.«

Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein Roman, in dem ein Dichter vorkommt, und der dichtet dann naturgemäß. Aber wie er dichtet: sprachbewusst, ironisch, sinnlich, beiläufig, hochpolitisch! Und das ist ja nicht die Kunstfigur Adam Sladek, die hier spricht, das ist der Romanautor Dietmar Dath, der Sladek Worte in den Mund legt, bei denen man sich wünscht, dass Dath doch wenigstens ein einziges Mal eigene Gedichte veröffentlichen würde.«

U-Mag (Das Magazin der Popkultur und Gegenwart) 11/2009

Kommentare

Ein wirklich fesselnder und in seiner Art einzig komisch-gruseliger Roman über die Grenzen unserer Worte.
Gerald Richter, 24.11.2009

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