Eva Demski
Scheintod

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D: 22,95 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 14.04.2014
Gebunden, 399 Seiten
ISBN: 978-3-458-17593-3
Auch als eBook erhältlich

»Eine literarische Glanzleistung.«

Süddeutsche Zeitung

 

Neuausgabe des wichtigsten Romans der Autorin

Frankfurt am Main 1974. Ein Anwalt wird tot in seiner Kanzlei aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind ungeklärt. Die Polizei ermittelt: Er war Anwalt der linken Szene, zu seiner Klientel gehörten RAF-Mitglieder, Rocker, Junkies und Strichjungen.
Seine Frau, die seit drei Jahren von ihm getrennt lebt, beginnt, sich noch einmal mit ihm auseinanderzusetzen: mit seiner Arbeit, seinem Leben – und ihrer Liebe. Was weiß sie eigentlich von diesem Mann, den sie einmal geliebt hat, der ihr so vertraut war?
Bald gerät die Witwe selbst ins Visier der polizeilichen Ermittlungen, wird der Mitwisserschaft an politischen Aktivitäten verdächtigt, während sie verschlüsselte Botschaften aus dem politischen Untergrund erhält. Um zu begreifen, sucht sie seine Kollegen auf, Mandanten aus der Halbwelt, Genossen und ehemalige Revolutionäre und kehrt in dunklen Spelunken ein. Immer tiefer wird sie in ein verborgenes Leben des Toten hineingezogen, der ihr gleichzeitig immer fremder wird.
Scheintod  ist der Roman einer Liebe zu Zeiten großer politischer Unruhen. Eva Demski erzählt unsentimental, doch mit feinem Gespür von einer Frau, die vor die Herausforderung gestellt wird, ein Leben im Tod zu ergründen und dabei Erinnerungen und Zweifel, Trauer und Verlust zu bewältigen.

Pressestimmen

»Scheintod von Eva Demski – das ist ein Politkrimi, eine Liebesgeschichte und eine sehr intime Chronik der politisch turbulenten 1970er Jahre. In ihrem dritten – und nun neu aufgelegten – Roman erzählt die Schriftstellerin von den inneren Widersprüchen eines Menschen, seinem Streben nach Freigeistigkeit und dem gleichzeitigen Verfangen-Sein in den katholisch-konservativen Wurzeln der Kindheit.«

Philippa Schindler, aviva-berlin.de

Nachrichten

Kommentare

Das Buch gibt den Leserinnen und Lesern noch einmal die Möglichkeit, in die Widersprüchlichkeit jener Zeit einzutauchen und die Radikalisierung noch einmal anders wahrzunehmen.
Reiner Girstl, 02.05.2016

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