Otto de Kat
Sehnsucht nach Kapstadt - Roman

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke
Sehnsucht nach Kapstadt
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D: 17,80 €
A: 18,30 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 14.08.2006
Gebunden, 155 Seiten
ISBN: 978-3-518-41828-4

Inhalt

Im Januar 1935 verläßt Rob, ein junger Niederländer, auf der Cape Town seine Heimat: Es ist ein endgültiger Abschied, seine Eltern winken vom Kai aus, die Adressen, die er von seinem Vater bekommen hat, zerreißt er vor dessen Augen und wirft die Schnipsel ins Meer. Endlich sieht er die Chance, der bürgerlichen Enge, dem »Unvermeidlichen«, wie er es nennt, zu entfliehen und »der Abenteurer zu werden, der er war«. In Südafrika, wo er Arbeit in einer Goldmine findet, hält es ihn nicht, bald bricht er wieder auf, kämpft in Niederländisch- Indien als Freiwilliger gegen die japanischen Invasoren, gerät in Gefangenschaft. Dort, im Lager von Bandung, lernt er den gleichaltrigen Guus kennen, mit dem er sich eng befreundet. Doch als die beiden als Gefangene über Singapur nach Nagasaki gebracht werden sollen, kommt es zur Katastrophe: Das Schiff wird torpediert, die Freunde springen ins Meer – Guus verschwindet spurlos.
Perfekt in der Komposition, feinsinnig in der psychologischen Gestaltung der Figuren, ist diese magische Reise eines Getriebenen eine Geschichte, die lange nachklingt

»Es kam ihm vor, als ob er schon sein Leben lang auf Schiffen stand und winkte, wegfuhr, ankam, unterging.«

Pressestimmen

»Bereits mit seinem Roman »Mann in der Ferne« hat der Niederländer Otto de Kat ein elegantes Prosastück vorgelegt, eine schwebende Poetik des Unterwegsseins. »Sehnsucht nach Kapstadt« erzählt nun in einer äußerst distanzierten Sprache von der unstillbaren inneren Getriebenheit und der Sehnsucht des Ankommens, die Utopie bleiben muß - ein Abenteuerroman, raffiniert abgesichert durch Erkenntnis und Illusionslosigkeit.«

Frankfurter Rundschau

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Buchtipps

 

Kommentare

Ein hervorragendes Buch, dass sowohl Sehnsüchte stillt, als auch Fernweh entflammen lässt. Mit dem Lesen der ersten Zeile ensteht ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann und nebenbei merkt man sofort: Dies ist grosse Literatur!
Frank Paulus, 20.07.2006

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