Albert Ostermaier
Seine Zeit zu sterben - Roman

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Erschienen: 10.11.2014
suhrkamp taschenbuch 4557, Taschenbuch, 303 Seiten
ISBN: 978-3-518-46557-8
Auch als eBook erhältlich

Ein gnadenloser und bitterböser Blick hinter die Kulissen der Kitzbüheler »Schickeria«

 

Ein Höllenritt auf blankem Eis

Champagnerflaschen, Wodkakübel, großzügige Ausschnitte und noch großzügigere Erinnerungslücken am nächsten Morgen: Kitzbühel zur Zeit der ›Streif‹, des halsbrecherischsten aller Abfahrtsrennen. Es herrscht Wildkaiserwetter in der glitzernden Welt der Alpin-Dekadenz, als plötzlich ein Kind auf der Piste spurlos verschwindet. Und mit ihm die hart erkämpfte Winteridylle. Ein Unfall? Eine Entführung? Ein Missbrauch?
Inmitten von Party, Politik und Promis beginnt eine atemlose Suche. Zu allem Unglück zieht auch noch aus heiterem Himmel ein Schneesturm auf, der alle Lügen wegfegt, den Schnee von gestern aufwirbelt und den Tod anweht …

In seinem rasanten neuen Roman, der aus der Kälte kommt und ans Herz geht, erzählt Albert Ostermaier von einem Wettlauf mit der Zeit und dem Tod, der wie eine Lawine alles unter sich zu begraben droht.

Pressestimmen

»Wie in diesem Buch die Hansi-Hinterseer-Idylle zerlegt wird, bereitet perfiden Lesegenuss.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Seine Zeit zu sterben ist bitterböse und definitiv kein Krimi der klassischen oder geradlinigen Art ... auf jeden Fall lesenswert.«

Julia Reuter, Österreichischer Rundfunk
»Dieser gelungene Roman, den nicht alle Figuren überleben werden, hat, so irre das klingen mag, eine leichte, erfrischende Seite.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Seelenthriller? Heimatschnulze? Gesellschaftsroman? Oder einfach nur Krimi? Albert Ostermaiers neues Buch ist von allem ein bisschen: kritische Analyse und reißerische Kolportage. Und dabei spannend bis zur letzten Seite.«

Sabine Dultz, Münchner Merkur

»Albert Ostermaier wirft sich mit allem, was er hat, in eine halsbrecherische Abfahrt. Oft sieht man ihn auf nur noch einem Ski fast in die Fangzäune rauschen, doch mit einigen artistischen Manövern bleibt er auf der Strecke. Wer so viel riskiert, ist im Ziel zwangsläufig unter den Besten.«

Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau
»Herausragend ist Ostermaiers Werk vor allem wegen der Sprache.«
Eva Hieber, Westdeutsche Allgemeine

»Ein hochkonzentriertes wie gestochen scharf erzähltes Bravourstück.«

Stuttgarter Zeitung

»Kunstvoll, gegen alle Genre-Konvention gearbeitet.«

NEWS 45/2013

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