Marc Aurel
Selbstbetrachtungen

Aus dem Griechischen von Otto Kiefer. Mit einem Vorwort von Klaus Sallmann
Selbstbetrachtungen
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Erschienen: 20.10.2008
insel taschenbuch 3396, Leinen, 192 Seiten
ISBN: 978-3-458-35096-5

Inhalt

Marc Aurels Selbstbetrachtungen, etwa zwischen 170 und 178 entstanden, gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen der Weltliteratur. Das erste der zwölf Bücher zählt in der typischen aphoristischen Kürze die Eigentümlichkeiten seiner Lebensanschauungen und Lebensformen auf und benennt jeweils die Vorbilder, denen er sie verdankt. Da er nicht nur der letzte Stoiker war, sondern auch der letzte, der Wesentliches zu schreiben wußte, liegt in Marc Aurels Aphorismen ein Ton der Resignation, gelegentlich der Melancholie. Aber was für Pessimismus gehalten werden könnte, ist tatsächlich Zeugnis von Illusionslosigkeit, Demut, Ernst und nüchternerWahrhaftigkeit. Frei von didaktischem Eifer, frei von Urteilen über andere Ansichten und Menschen, berührt besonders die große Aufrichtigkeit Marc Aurels sich selbst gegenüber. Sie vor allem ließ diesen Kaiser als Ideal eines Fürsten erscheinen, dem Herrscher wie Julian, Justinian oder Friedrich der Große nachzueifern suchten.

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