Max Frisch, Uwe Johnson
Skizze eines Unglücks/Skizze eines Verunglückten

Mit einem Nachwort von Norbert Mecklenburg
Skizze eines Unglücks/Skizze eines Verunglückten
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D: 11,80 €
A: 12,20 €
CH: 17,50 sFr

Erschienen: 20.04.2009
Bibliothek Suhrkamp 1443, Gebunden, 133 Seiten
ISBN: 978-3-518-22443-4

Inhalt Inhaltsverzeichnis

In seinem Tagebuch 1966–1971 hat Max Frisch Fragmente einer Erzählung unter dem Titel Skizze eines Unglücks veröffentlicht: Der Arzt Viktor fährt mit seiner Geliebten Marlies, Romanistin, in die Provence. Es kommt zu einem Unfall, bei dem die Frau stirbt. Nie wieder ist Viktor später in einen Unfall verwickelt, aber der Rest seines Lebens ist bestimmt von seinen Schuldgefühlen gegenüber der Toten. Uwe Johnsons »Antwort«, sein Beitrag zur Festschrift anläßlich des siebzigsten Geburtstags von Max Frisch, trägt den Titel Skizze eines Verunglückten: Bei dem Verunglückten handelt es sich um den Schriftsteller J. Hinterhand (1906–1975), der seine Frau umbringt, weil sie ihn angeblich jahrelang betrogen hat. Dafür verbringt er acht Jahre im Gefängnis. Nach seiner Entlassung 1957 hat er für sich »eine eigene Todesstrafe gefunden, abzuleisten durch Ableben«. Viele Leser wollen in der Person des Schriftstellers J. Hinterhand, dessen Lebensdaten mit denen von Hannah Arendt übereinstimmen, eine fiktive Autobiographie des Schriftstellers Uwe Johnson erkennen.

Pressestimmen

»Paradiesgarten der Liebe? Das Gelände ist vermint. Vorsicht ist geboten. Bei Max Frisch und Uwe Johnson ist es insbesondere die Frau, die Vorsicht walten lassen sollte. Erstmals sind hier zwei Geschichten vereint, die tatsächlich zusammengehören: «Skizze eines Verunglückten», Johnsons komplexer Kurzroman, bezieht sich im Titel auf Frischs «Skizze eines Unglücks», die grandios minimalistische Erzählung, eingelagert im «Tagebuch 1966–1971». Beides sind schwarze Liebesgeschichten, deren tödlicher Ausgang je anders begründet wird. ... Beide Mordgeschichten lehren die Leserin das Grauen, die eine tut's in brillanter Verknappung, die andere schwerblütig, mit geisterhafter Kompliziertheit: grosse Literatur!«

Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung

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