César Rendueles
Soziophobie - Politischer Wandel im Zeitalter der digitalen Utopie

Aus dem Spanischen von Raul Zelik
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CH: 25,90 sFr

Erschienen: 07.09.2015
edition suhrkamp 2690, Taschenbuch, 262 Seiten
ISBN: 978-3-518-12690-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag – mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolonialisiert die letzte Pore der Lebenswelt. In einer von wachsender Ungleichheit geprägten Gegenwart setzen viele Linke ihre letzte Hoffnung in die sozialen Medien, eine Haltung, die César Rendueles als naiven »Cyberfetischismus« kritisiert. Mit einem Gespür für große historische Bögen und einem an Slavoj Žižek erinnernden Talent, aus popkulturellen Referenzen theoretische Funken zu schlagen, legt er dar, dass politischer Wandel nur möglich sein wird, wenn wir die »Soziophobie«, die Angst vor der Kooperation mit den anderen, überwinden. »Wenn viele gleichzeitig dasselbe machen«, so Rendueles, »heißt das noch lange nicht, dass sie es gemeinsam tun.«

Die Leser von El País wählten Sociofobia zum besten spanischen Essay des Jahres 2013

Pressestimmen

»Einer der zurzeit anregendsten politischen Essays ... fulminant ... César Rendueles zeigt einen Mut zur starken These, der leider selten geworden ist ... pointierter Stil, der in der Übersetzung von Raul Zelik erhalten geblieben ist.«

Steffen Vogel, taz. die tageszeitung

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