Martin Heckmanns, Lutz Hübner, Yasmina Reza, Peter Weiss
Spectaculum 79 - Vier moderne Theaterstücke

Martin Heckmanns – Lutz Hübner – Yasmina Reza – Peter Weiss
Spectaculum 79
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D: 9,99 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr

Erschienen: 17.11.2008
Gebunden, 225 Seiten
ISBN: 978-3-518-41991-5

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Martin Heckmanns
Kommt ein Mann zur Welt

Das Stück erzählt Brunos Lebensgeschichte von der Geburt bis zum Friedhof. Es ist die Geschichte eines Performancekünstlers, der ins Gefängnis kommt, eines Sängers mit einem einzigen Hit und einem Comeback, es ist die Geschichte seines Kampfes um Individualität und um das Lebensglück und sie endet mit einem letzten Satz auf dem Sterbebett »Ich hätte vielleicht …«.
Das hat ein Dramatiker lange nicht gewagt: ein ganzes Leben, die menschliche Tragikomödie voller Witz und leisem Weh.

Lutz Hübner
Ehrensache

Eigentlich hatte der Samstag so gut angefangen. Zwei Jungen lernen zwei Mädchen kennen, man verabredet einen Ausflug in die Großstadt, Shoppen usw., doch nichts läuft so wie geplant. Am Abend liegt die junge Ellena tot auf einem Rastplatz. Die Fakten sind eindeutig: die beiden Jungen Cem und Sinan sind die Täter. Ein Gerichtsgutachter sucht nach den Motiven, war es gekränkte Ehre, Männerfreundschaft oder Rache? Lutz Hübner greift mit diesem authentischen Fall das Thema traditioneller Geschlechterbilder auf, bei dem unterschiedliche Wertvorstellungen scheinbar unversöhnlich aufeinanderprallen.

Yasmina Reza
Der Gott des Gemetzels
Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Veronique und Michel haben Annette und Alain zu einem Nachmittagskaffee eingeladen, weil die beiden Söhne der Ehepaare sich auf dem Schulhof geprügelt haben. Was als versöhnungsambitionierter Nachmittag beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise durch die Abgründe der Be- und Erziehungshöllen aller Beteiligten.
Mit erbarmungslosem Humor führt Yasmina ...

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Martin Heckmanns
Kommt ein Mann zur Welt

Das Stück erzählt Brunos Lebensgeschichte von der Geburt bis zum Friedhof. Es ist die Geschichte eines Performancekünstlers, der ins Gefängnis kommt, eines Sängers mit einem einzigen Hit und einem Comeback, es ist die Geschichte seines Kampfes um Individualität und um das Lebensglück und sie endet mit einem letzten Satz auf dem Sterbebett »Ich hätte vielleicht …«.
Das hat ein Dramatiker lange nicht gewagt: ein ganzes Leben, die menschliche Tragikomödie voller Witz und leisem Weh.

 

Lutz Hübner
Ehrensache

Eigentlich hatte der Samstag so gut angefangen. Zwei Jungen lernen zwei Mädchen kennen, man verabredet einen Ausflug in die Großstadt, Shoppen usw., doch nichts läuft so wie geplant. Am Abend liegt die junge Ellena tot auf einem Rastplatz. Die Fakten sind eindeutig: die beiden Jungen Cem und Sinan sind die Täter. Ein Gerichtsgutachter sucht nach den Motiven, war es gekränkte Ehre, Männerfreundschaft oder Rache? Lutz Hübner greift mit diesem authentischen Fall das Thema traditioneller Geschlechterbilder auf, bei dem unterschiedliche Wertvorstellungen scheinbar unversöhnlich aufeinanderprallen.

 

Yasmina Reza
Der Gott des Gemetzels
Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Veronique und Michel haben Annette und Alain zu einem Nachmittagskaffee eingeladen, weil die beiden Söhne der Ehepaare sich auf dem Schulhof geprügelt haben. Was als versöhnungsambitionierter Nachmittag beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise durch die Abgründe der Be- und Erziehungshöllen aller Beteiligten.
Mit erbarmungslosem Humor führt Yasmina Reza die moderne bürgerliche Gesellschaft vor, die sich nach außen so verbindlich zeigt, in der am Ende nur eines die Oberhand behält: das Gesetz des Gemetzels.


Peter Weiss
Inferno

In Anlehnung an Dantes Divina Commedia plant Peter Weiss in den sechziger Jahren eine Trilogie, von der uns der dritte Teil Die Ermittlung lange bekannt ist. Erst 2003 wurde der erste Teil Inferno aus dem Nachlaß veröffentlicht und 2008 auch uraufgeführt.
In dem Stück kehrt der Dichter Dante in das Land der Täter zurück, die auch ihn der Verbrennung zugedacht hatten. Die Tätergesellschaft nutzt nun die Schuldgefühle des Überlebenden zum Versuch, den Dichter ›einzugemeinden‹.

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