Cees Nooteboom
533 Tage - Berichte von der Insel

Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen
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Erschienen: 12.12.2017
suhrkamp taschenbuch 4828, Taschenbuch, 255 Seiten
ISBN: 978-3-518-46828-9
Auch als eBook erhältlich

»Ein melancholisches Spätwerk, anregend und beglückend.«

Donaukurier

 

Hibiskusblüten und die Botschaft der Voyager


Ein Mann, eine Insel, das All: Wenn der Kosmopolit Cees Nooteboom auf Menorca ist – längst nicht mehr nur seine »Sommerinsel« –, dann steht er mit beiden Beinen fest auf dem fruchtbaren Boden, umgeben von Palmen, störrischen Schildkröten und den geliebten Büchern im Gartenstudio. Sein Blick reicht jedoch weit über die Horizontlinie hinaus, wach und neugierig. Mit Skepsis blickt Nooteboom auf ein Europa, das auseinanderzubrechen droht; mit Staunen betrachtet er das Gesamtkunstwerk David Bowie. Seine Begeisterung aber gilt dem Weltall, von seinem Schutzheiligen, dem Sternbild Orion, bis zu den beiden Voyager-Raumsonden mit ihren Grußbotschaften an fremde Zivilisationen im Gepäck, seit fast 40 Jahren im All unterwegs und von allen vergessen (»außer von der NASA und mir«). Nur eine Handvoll betagter Techniker weiß die veraltete Software noch zu bedienen – die Rentner der Raumfahrt.

533 Tage im Leben eines großen Autors, der die Sorge um seinen Garten und den leidenden Hibiskus darin elegant und meisterlich zu vereinen weiß mit dem Griff nach den Sternen: ein berückender Band, garantiert nicht nur für Inselliebhaber.

 

Pressestimmen

»Ein Tagebuch des Beobachtens und des Nachdenkens, voller Gedankentiefe und heller sprachlicher Prägnanz.«

Ulrich Greiner, DIE ZEIT

»Denn auch dort, wo es in diesen Aufzeichnungen aus 533 Tagen tiefsinniger zugeht, wirkt das Notierte entspannt, abschweifungsfreudig und assoziationsfreundlich. … Dennoch vermögen die 533 Tage in ihrer unverstellten Weltoffenheit zu fesseln.«

Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

»Das zu lesen ist wie Innehalten.«

Anne Haeming, Brigitte WIR (Buchbeilage) Heft 5/2016

»Kluge Reflexionen und interessante Beobachtungen eines bedeutenden Schriftstellers unserer Tage zwischen irdischer Zeit und literarischer Teit, Garten und Weltraum.«

Stefan Meetschen, Die Tagespost

»Fast beiläufig legt Nooteboom in dieses wundervoll gelassen und zart geschriebene Tagebuch all das Gewicht seiner Lebens- und Leseerfahrung ... ein literarisches Geschenk.«

Michael Schreiner, Augsburger Allgemeine

»Ein faszinierendes Altersbuch eines wunderbaren Schriftstellers, der mit leisem Humor und sanfter Ironie ganz zu sich gefunden hat ... Intelligenter kann ein Buch nicht sein.«

Wend Kässens, Wiener Zeitung

»Auf wunderbar leichte und zugleich tiefsinnige Weise lässt Nooteboom ... seinen Gedanken, Beobachtungen und Erinnerungen freien Lauf.«

Tobias Wenzel, Deutschlandradio Kultur

»Nooteboom schreibt nicht mit der bitteren Klugheit des Zurückschauenden, sondern mit der fragenden Traurigkeit des Zeitgenossen.«

Volker Weidermann, Literatur Spiegel Oktober 2016

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