Siegfried Kracauer
Theorie des Films - Die Errettung der äußeren Wirklichkeit

Vom Verfasser revidierte Übersetzung aus dem Amerikanischen von Friedrich Walter und Ruth Zellschan. Herausgegeben von Karsten Witte
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Erschienen: 22.07.1985
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 546, Taschenbuch, 464 Seiten
ISBN: 978-3-518-28146-8

Inhalt

Kracauers zuerst 1960 in Amerika erschienene Theorie des Films ist eine materiale Ästhetik, die sich mit Inhalten beschäftigt. Sie beruht auf der Annahme, daß der Film im wesentlichen eine Erweiterung der Fotografie ist und daher eine ausgesprochene Affinität zur sichtbaren Welt hat. Das bedeutet eine Absage an alle Filme mit >theatralischer< Story, mit >künstlerischen< oder ideologischen Ambitionen. Filme, die ihrem Medium gerecht werden, registrieren jedoch nicht nur, sondern enthüllen, >erretten< die äußere Wirklichkeit: sie öffnen unseren Blick für das Kleine, Zufällige, Unbeabsichtigte und Unbestimmte.

Kommentare

Siefrieds Kracauers Werk "Theorie des Films" habe ich Anfang der 60er Jahre gelesen. Damals war ich knapp 14 Jahre. Heute weiß ich, wie wichtig sein Werk bis in die heutige Zeit des digitalen Workflow bis hin zu 4K-Bildverarbeitung ist. An seinen Aussagen und Theoremen ändert sich, trotz fortschreitender Filmtechnik, nichts.
Peter Christian Nowak, 15.10.2016

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