Arno Schmidt
Traumflausn

Gesammelt und mit einem Nachwort versehen von Bernd Rauschenbach
Leseprobe » Bestellen »


D: 11,80 €
A: 12,20 €
CH: 17,50 sFr

Erschienen: 21.04.2008
Bibliothek Suhrkamp 1432, Pappband, 117 Seiten
ISBN: 978-3-518-22432-8

Inhalt Inhaltsverzeichnis

 Vom väterlichen »Radaugesicht« in der frühen Erzählung Gadir über Motetten singende Seehunde aus der Gelehrtenrepublik bis zu Wielands silberner Taschenuhr im letzten Roman Abend mit Goldrand: Die in Arno Schmidts Werke eingestreuten Träume sorgen immer wieder für poetische, surreale und scharfe, erinnerungsträchtige Bilder. Mehrfach hat Schmidt darauf hingewiesen, daß diese Träume nicht von ihm erdichtet, sondern tatsächlich geträumt worden sind. In seinem Nachwort geht Bernd Rauschenbach dieser Behauptung nach und verfolgt (unter Berücksichtigung bislang unveröffentlichter Traumprotokolle Schmidts), wie sich Schmidts Verständnis des Traums gewandelt hat: von einem Mittel, »über die Fläche des Zeitenstromes dahinzuschweifen«, zum Freudschen Königsweg in die Tiefen der menschlichen Psyche.

Buchtipps

 

Kommentieren