Hans Magnus Enzensberger
Tumult

Leseprobe » Bestellen »


D: 10,99 €
A: 11,40 €
CH: 16,50 sFr

Erschienen: 07.11.2015
suhrkamp taschenbuch 4636, Taschenbuch, 286 Seiten
ISBN: 978-3-518-46636-0
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste

 

Wie konnte in tausend Tagen so viel passieren?

Wer sich nach einem halben Jahrhundert wiederbegegnet, muss auf Überraschungen gefasst sein. Hans Magnus Enzensberger hat sich auf dieses Abenteuer eingelassen: Ein zufälliger Kellerfund gab den Anlass für eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

1963 führt den Autor eine erste Reise nach Russland, und unverhofft wird er zum Gast auf Chruschtschows Datscha in Gagra. Das Ergebnis ist ein genaues Porträt des Mannes und der sowjetischen »Tauwetter«-Politik dieser Zeit. Drei Jahre später durchreist Enzensberger die UdSSR vom äußersten Süden bis nach Sibirien. Auf diesem Parforceritt nehmen die Verwicklungen des »russische Romans«, der konfliktreichen Beziehung zu seiner zweiten, russischen Frau, ihren Anfang. 1968/1969 gerät der Dichter dann in eine Phase des politischen und privaten Tumults. Mitten im Vietnamkrieg folgt er einer Einladung an die Wesleyan University, aber schon nach wenigen Monaten lockt das Kuba der Revolution. Doch sind die Fraktionskämpfe der außerparlamentarischen Opposition in Berlin nicht so weit entfernt, als dass der Dichter nicht auch auf diesem Schauplatz zum Akteur würde ...

Pressestimmen

»Was für ein Buch!«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Tumult heißt sein neues Buch, und für Enzensbergersche Verhältnisse ist es ausgesprochen persönlich geraten.«

Ijoma Mangold, DIE ZEIT

»[Enzensberger] bewegte sich abseits vom Zentrum, auf das alle Leute starrten. Dennoch wurde er zu einer Art Autorität. Es hat ihn nie interessiert, Und das macht ihn und seine ›Erinnerungen‹ so einzigartig.«

Klaus Bittermann, taz. die tageszeitung

» ... allerbester Essayismus.«

Martin Ebel, Deutschlandfunk

»Enzensberger führt in Tumult ein geistvoll-kontroverses Selbstgespräch und stellt sich seinem Jahrzehnte jüngeren Alter Ego.«

Tobias Schwartz, Der Tagesspiegel

»Tumult ist ... eine ausgesprochen anregende Lektüre und liest sich auch wegen Enzensbergers Vorliebe für klare Sprache so angenehm: keine Bandwurmsätze, keine Phrasen, keine Schnörkel.«

Andreas Heimann, Westfälischer Anzeiger

»Dieses Buch ist ein einziges Kabinettstück.«

Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur

»Tumult ist eine Spurensuche in eigener Sache. ... Zu den interessantesten Passagen gehört Enzensbergers Nachdenken über die RAF.«

Andreas Heimann, Badische Neueste Nachrichten

Nachrichten

Kommentieren