Friederike Mayröcker
Und ich schüttelte einen Liebling - Roman

Und ich schüttelte einen Liebling
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D: 19,80 €
A: 20,40 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 15.08.2005
Gebunden, 237 Seiten
ISBN: 978-3-518-41709-6

Inhalt

Spiegel Online: »Können Sie sich vorstellen, (…) die Geschichte Ihrer Gemeinschaft mit Ernst Jandl zu erzählen, ganz konventionell und ausführlich?«

Mayröcker: »Ich habe schon daran gedacht. Aber ich brauche Zeit.«
Aus einem Interview vom 26. 10. 2001


Friederike Mayröcker hat sich Zeit genommen. Nach dem Tod ihres Schreib- und Lebensgefährten Ernst Jandl hat sie ihre Erinnerungen und Träume, Gespräche und Zitate, Eindrücke und Beobachtungen auf Notizblättern gesammelt und - immer wieder neu - gewartet auf den fruchtbaren Augenblick, da Schreiben und Ernten in eins und die Wörter und Sätze wie reife Früchte zu Papier fallen: »und ich schüttelte meinen Text«. Entstanden ist ein auf die anrührendste Weise unkonventionelles Buch der Erinnerung, eine »Ausschweifung des Gedächtnisses« auf den Fittichen der Sprache. Die im Kopf weggeworfenen Bücher, Bilder und Blätter, die »Verlassenschaftssachen«, verdichten sich zu einem Erzählen, werden gegenwärtig, augenfällig, sinnlich - berückend. Friederike Mayröcker verwandelt noch die armseligsten und vergänglichsten Dinge in »Magie Partikelchen« und bewahrt sie so: »herzhermetisch« geborgen im Innern der Sprache.
Dichten ist Wiederfinden des Verlorenen. Und ich schüttelte einen Liebling ist ein großer Abschied, der ins Zentrum von Mayröckers Prosa führt: »ein poetisches Herzklopfen« zwischen Trauer und Heiterkeit.







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Inhalt

Spiegel Online: »Können Sie sich vorstellen, (…) die Geschichte Ihrer Gemeinschaft mit Ernst Jandl zu erzählen, ganz konventionell und ausführlich?«

Mayröcker: »Ich habe schon daran gedacht. Aber ich brauche Zeit.«
Aus einem Interview vom 26. 10. 2001


Friederike Mayröcker hat sich Zeit genommen. Nach dem Tod ihres Schreib- und Lebensgefährten Ernst Jandl hat sie ihre Erinnerungen und Träume, Gespräche und Zitate, Eindrücke und Beobachtungen auf Notizblättern gesammelt und – immer wieder neu – gewartet auf den fruchtbaren Augenblick, da Schreiben und Ernten in eins und die Wörter und Sätze wie reife Früchte zu Papier fallen: »und ich schüttelte meinen Text«. Entstanden ist ein auf die anrührendste Weise unkonventionelles Buch der Erinnerung, eine »Ausschweifung des Gedächtnisses« auf den Fittichen der Sprache. Die im Kopf weggeworfenen Bücher, Bilder und Blätter, die »Verlassenschaftssachen«, verdichten sich zu einem Erzählen, werden gegenwärtig, augenfällig, sinnlich – berückend. Friederike Mayröcker verwandelt noch die armseligsten und vergänglichsten Dinge in »Magie Partikelchen« und bewahrt sie so: »herzhermetisch« geborgen im Innern der Sprache.
Dichten ist Wiederfinden des Verlorenen. Und ich schüttelte einen Liebling ist ein großer Abschied, der ins Zentrum von Mayröckers Prosa führt: »ein poetisches Herzklopfen« zwischen Trauer und Heiterkeit.



 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen

»Ein Liebesbuch, ein Abschiedsbuch, das Traumbuch einer Liebe, die besteht, über den Tod hinaus.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Wenn Dichten die Fähigkeit ist, im Augenblick das Simultane zu erkennen, die Trauer neben der Freude und den Zorn neben der Gelassenheit, dann ist Friederike Mayröckers Buch «Und ich schüttelte einen Liebling» grosse Poesie. Es handelt vom Leben, weil es vom Sterben handelt, und es zeigt zwei Dichter in ihrer schönsten Rolle: ganz dicht beieinander.«
Neue Zürcher Zeitung
 
»... dieses Buch einer Liebe. Einer Lebensliebe. Der großen Liebe der deutschsprachigen Literatur.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Und ich schüttelte einen Liebling ist vieles auf einmal: ein typischer Mayröcker von nicht nachlassender, eher noch gesteigerter Sprachkraft; ein Buch über die Liebe, das Schreiben und die Abwesenheit; eine Symbiographie (...)
Süddeutsche Zeitung

Videobeiträge

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