Andrzej Stasiuk
Unterwegs nach Babadag

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall
Unterwegs nach Babadag
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D: 22,80 €
A: 23,50 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 15.08.2005
Gebunden, 299 Seiten
ISBN: 978-3-518-41727-0

Inhalt

Babadag heißt einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist. Einer dieser »schwachen Orte«, die verschwinden, sobald man sich abwendet. Die Panik, sie und ihre Bewohner könnten aufhören zu sein, wenn er sie nicht beschreibt, sie könnten mit ihm und seinem erlöschenden Blick untergehen, treibt ihn an. Aus dieser Angst ist Stasiuks neues Buch entstanden – sein wohl schönstes über eine Welt weit hinter Dukla.

Kuhherden auf einer Bahnstrecke hinter Oradea, Schafe in einer Vorortstraße von Satu Mare, ein Schimmel, der mitten in Suceava weidet – den schmutzigsten, entlegensten Teil unseres Kontinents bevölkern die Tiere. In der Endlosigkeit verrosteter Lagerhallen, im Schatten gigantischer Schornsteine, zwischen schaukelnden Lastwagen zupfen sie vergiftetes Gras, ohne eine Spur von Angst oder Interesse. Als weideten sie dort seit Urzeiten.
Sequenzen wie aus Filmen von Buñuel oder Fellini durchziehen Andrzej Stasiuks literarische Reportagen aus Albanien, Moldawien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn und der Slowakei. Nach der Rückkehr kann er kaum glauben, daß er wirklich dort war, nicht alles nur geträumt hat – die Bunker, Satellitenschüsseln und UNO-Flaggen, das Dorf im Donaudelta, das langsam im Wasser versinkt, die Städtchen, in denen die Kinder schon müde zur Welt kommen.
Babadag heißt einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist. Einer dieser »schwachen Orte«, die verschwinden, sobald man sich abwendet. Die Panik, sie und ihre Bewohner könnten aufhören zu sein, wenn er sie nicht beschreibt, sie könnten mit ihm und seinem erlöschenden Blick untergehen, treibt ihn an. Aus dieser Angst ist Stasiuks neues Buch entstanden – sein wohl schönstes über eine Welt weit hinter Dukla. ...

Inhalt

Babadag heißt einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist. Einer dieser »schwachen Orte«, die verschwinden, sobald man sich abwendet. Die Panik, sie und ihre Bewohner könnten aufhören zu sein, wenn er sie nicht beschreibt, sie könnten mit ihm und seinem erlöschenden Blick untergehen, treibt ihn an. Aus dieser Angst ist Stasiuks neues Buch entstanden – sein wohl schönstes über eine Welt weit hinter Dukla.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kuhherden auf einer Bahnstrecke hinter Oradea, Schafe in einer Vorortstraße von Satu Mare, ein Schimmel, der mitten in Suceava weidet – den schmutzigsten, entlegensten Teil unseres Kontinents bevölkern die Tiere. In der Endlosigkeit verrosteter Lagerhallen, im Schatten gigantischer Schornsteine, zwischen schaukelnden Lastwagen zupfen sie vergiftetes Gras, ohne eine Spur von Angst oder Interesse. Als weideten sie dort seit Urzeiten.
Sequenzen wie aus Filmen von Buñuel oder Fellini durchziehen Andrzej Stasiuks literarische Reportagen aus Albanien, Moldawien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn und der Slowakei. Nach der Rückkehr kann er kaum glauben, daß er wirklich dort war, nicht alles nur geträumt hat – die Bunker, Satellitenschüsseln und UNO-Flaggen, das Dorf im Donaudelta, das langsam im Wasser versinkt, die Städtchen, in denen die Kinder schon müde zur Welt kommen.
Babadag heißt einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist. Einer dieser »schwachen Orte«, die verschwinden, sobald man sich abwendet. Die Panik, sie und ihre Bewohner könnten aufhören zu sein, wenn er sie nicht beschreibt, sie könnten mit ihm und seinem erlöschenden Blick untergehen, treibt ihn an. Aus dieser Angst ist Stasiuks neues Buch entstanden – sein wohl schönstes über eine Welt weit hinter Dukla.

Pressestimmen

 »Alle bedeutenden Reiseschriftsteller, heißen sie Bruce Chatwin, Annemarie Schwarzenbach oder Hubert Fichte, suchen in der Fremde immer auch nach sich selbst, während sie zugleich vom Genuss des Ich-Verlusts handeln. In diese Traditionslinie muss das grandiose, rätselhafte Reisebuch Unterwegs nach Babadag eingetragen werden.
Alle bedeutenden Reiseschriftsteller, heißen sie Bruce Chatwin, Annemarie Schwarzenbach oder Hubert Fichte, suchen in der Fremde immer auch nach sich selbst, während sie zugleich vom Genuss des Ich-Verlusts handeln. In diese Traditionslinie muss das grandiose, rätselhafte Reisebuch Unterwegs nach Babadag eingetragen werden.«  
Frankfurter Rundschau
»Stasiuk lesen heißt, das Bewusstsein zu erweitern. Und gleichzeitig von einer Prosa von seltener Klarheit, Härte und Schönheit gefangen zu sein.« 
Die Tageszeitung
»...bildkräftig wie Dokumentarfilme, detailscharf wie alte Schwarzweißfotografien und oftmals bewusstseinserweiternd wie jene Kinokunstwerke, bei denen Reales und Surreales ineinander fließen - zu Recht erwähnt der Klappentext die Namen Buñuel und Fellini.« 
Süddeutsche Zeitung
»Dank seiner ungeheuer lebendigen Sprache schafft er ein Werk, das poetische, essayistische und reportagehafte Elemente mühelos integriert und eine Momentaufnahme von Mitteleuropa liefert, die literarisch Bestand haben wird.«  
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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