Katja Petrowskaja
Vielleicht Esther - Geschichten. Geschenkausgabe

Leseprobe » Bestellen »


D: 11,00 €
A: 11,40 €
CH: 16,50 sFr

NEU
Erschienen: 13.11.2017
suhrkamp taschenbuch 4826, Flexcover, 348 Seiten
ISBN: 978-3-518-46826-5

Spiegel Bestseller Hardcover


 

Das neue Buch der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2013

Inhalt

In Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei – Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.

Aus dem Buch

»Der eigentliche Held meines Buches ist die deutsche Sprache, die ich erst als Erwachsene zu lernen begonnen habe. Durch den Sprachwechsel entkomme ich der Identität, die mir die russische Sprache zuschreibt. Auf Deutsch bin ich nicht mehr von vornherein im Recht, hier spreche ich weder in der Rolle des Siegers noch des Opfers (wozu mich meine osteuropäisch-jüdische Geschichte ohnehin zwingt). Es entsteht eine Art Stereo-Effekt. Historisch freigesprochen, kann ich mich der Frage zuwenden, wo wir heute als Menschen stehen – unabhängig davon, wer unser Großvater war.«

Im handlichen Geschenkbuchformat: 9,2 cm x 14,4 cm
In bedruckter Leinenausstattung mit Lesebändchen

Pressestimmen

»Selten wurde eine Familienrecherche, und es gibt ihrer inzwischen ja unzählige, derart spannend und bisweilen tränentreibend dargeboten. ... Als Romanfiktion wäre es überladen und unglaubwürdig, würde es konstruiert wirken. So ist es große Literatur geworden.«

Volker Hage, DER SPIEGEL

»Es ist eines der großen Verdienste dieses Buchs, dass es nichts festzurren, abschließen, ausräumen will. Es geht, ganz buchstäblich, der Erinnerung nach.«

Jan Küveler, DIE WELT

»Dieses Buch packt einen bei den Sinnen, eine fremde Familie wird lebendig und versammelt sich hinter des Lesers Rücken, weil Katja Petrowskaja ihre Helden so dringlich erweckt. ... Ihre Familie hat jetzt ein Zuhause: dieses Buch. Katja Petrowskaja verbindet das Heute mit dem Gestern, schnürt es zu einem Päckchen, das ins Lesegepäck für morgen gehört.«

Cornelia Geissler, Frankfurter Rundschau

»Katja Petrowskaja, Siegerin von Klagenfurt, Geschenk für eine Literatur, die versteht, wie viel Kraft in einer fremden Sprache steckt.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Schon jetzt ist die deutsche Gegenwartsliteratur um eine kluge, flamboyante und höchst eigenständige Stimme reicher.«

Ijoma Mangold, DIE ZEIT

»Ein Text, der beides mitbringt, Moral und Kunst.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Völlig zu Recht erhielt die Autorin für diese souveräne Erinnerungsreise in eine imaginierte Zone des Schreckens den Ingeborg-Bachmann-Preis.«

Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

»Mit Vielleicht Esther schafft Kat ja Petrowskaja ein Kunstwerk, wie man es in der deutschsprachigen Literatur selten findet: Eine Familiengeschichte, die weder von den literarischen Konventionen erdrückt wird, noch von der historischen Last des erzählten Stoffes.«

Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE

»Die Autorin Katja Petrowskaja hat einen grandios verdichteten Roman geschrieben«

Jan Drees, der Freitag

Audiobeiträge

Kommentare

Danke Katja Petrowskaja, dass Sie dieses Buch geschrieben haben. Es enthält eine wichtige, wahre und schöne Geschichte unserer Zeit. Danke auch an das Goethe-Institut, dass mann dieses Buch auch auf finnisch lesen kann.
Veke, 02.11.2015

Kommentieren