Ludger Lütkehaus
Vom Anfang und vom Ende - Zwei Essays

Vom Anfang und vom Ende
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D: 15,00 €
A: 15,50 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 17.03.2008
Gebunden, 92 Seiten
ISBN: 978-3-458-17395-3

Inhalt

Auf  literarische, philosophisch verspielte, erhellende Weise stiftet der Autor mit seinen beiden Essays Vom Anfang und vom Anfangen und Vom Enden und vom Ende zur Gelassenheit an.

Was wir heute unter »Lebenskunst« verstehen, bezieht sich vor allem auf die Gestaltung des Lebens und findet seine Quellen in der antiken Philosophie. In den Ratgebern wird Philosophie ein Mittel zur Beförderung des Wohlergehens, zur Gestaltung des »guten« Lebens. Voraussetzung dieser abendländischen Philosophie ist der Glaube, daß das Leben ein Geschenk sei und die Welt, in die wir geboren werden, ein Licht.

Ist der Gegenstand von Lebenskunst das Leben selbst, stellt sich die Hamletfrage. Die Frage nach dem Nichtsein, dem »Nichts« beschäftigt von der Antike bis heute Philosophen, Dichter und Schriftsteller. Mit ihnen als Zeugen (von Sokrates, Lichtenberg, Schopenhauer bis Beckett, Hannah Arendt und Peter Sloterdijk) gewährt Lütkehaus der Nachtseite des Lebens Raum.

»Gerade wenn die tatsächliche Verfassung der Welt nur wenig auf ein Licht, noch weniger die des Lebens auf ein Geschenk hindeutet, versucht der inkarnierte Wille zum Dasein und Wohlsein sich um so entschlossener in der Welt, dem Sein als dem Guten heimisch zu machen.«

Pressestimmen

»Vom Anfang und vom Ende heisst der in heiterer Gelassenheit gehaltene, erstaunlich humorvolle Abriss des von Lütkehaus vertretenen »vollendeten Nihilismus«. Das neue Bändchen wirft nicht nur ein neues Licht auf gegenwärtige Debatten um sinkende Geburtenraten, sondern sollte auch Eltern und solchen, die es werden wollen, Pflichtlektüre sein. Folgert doch Ludger Lütkehaus mit Immanuel Kant aus der »Biodizee-Frage« umfassende Anspruchs- und Freiheitsrechte der Kinder anstelle der ihnen bisher auferlegten Dankes- und Subordinationspflichten. Denn wer als Schöpfer seinen Sprösslingen nicht mehr bietet als eine verfehlte Schöpfung, läuft Gefahr, beim nächsten Mal ein Nein zu hören.«
Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung

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