Werner Bartens
Vorsicht Vorsorge! - Wenn Prävention nutzlos oder gefährlich wird

Band 7 der Reihe medizinHuman, herausgegeben von Dr. Bernd Hontschik
Vorsicht Vorsorge!
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D: 7,50 €
A: 7,80 €
CH: 11,50 sFr

Erschienen: 22.09.2008
suhrkamp taschenbuch 4028, Broschur, 193 Seiten
ISBN: 978-3-518-46028-3

Inhalt

Beuge vor, und du lebst länger, versprechen uns Gesundheitspolitiker und Ärzte. Prävention wird zum Grundpfeiler des Gesundheitswesens, das zuständige Ministerium verordnet uns 3000 Schritte täglich zur Volksfitneß, und Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs gelten ohnehin mittlerweile als Bürgerpflicht. Wer da noch krank wird, ist selbst schuld. Doch ist Prävention so wirkungsvoll wie behauptet? Verlängert Früherkennung wirklich das Leben? Oder nur die seelischen Leiden?

Anhand von Themen wie Krebsvorsorge, Sport, gesunde Ernährung, Gewichtsabnahme und Impfungen offenbart Werner Bartens die Risiken und Nebenwirkungen eines Heilsversprechens und zeigt, wie flächendeckend Gesunde krankgeredet werden.

 

- Kontroverse Thesen von einem der bekanntesten und renommiertesten Medizinjournalisten Deutschlands

- Ein Plädoyer für menschliche Medizin, die wirklich hilft

- Ein Buch für alle, die sich Gedanken um ihre Gesundheit machen 

Pressestimmen

»Der Arzt und Publizist Werner Bartens warnt in seinem neuen Buch Vorsicht Vorsorge!: Schon längst ist die Arztpraxis nicht mehr ein Ort, der Gesundheit verspricht. In den Wartezimmern regiert vielmehr die Panikmache. ... Für Bartens steht fest: Das Gesundheitswesen hat sich zur Krankheitsindustrie gewandelt. Die Leute werden systematisch für krank erklärt. Dabei ist Bartens gar nicht gegen die Vorsorge. Er verwehrt sich allerdings gegen die landläufige Annahme, Vorsorge könne in keinem Fall schaden. ... Dass die Zusammenhänge wesentlich komplexer sind und sich nicht an einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen aufschlüsseln lassen, macht Bartens in beeindruckender Klarheit deutlich. Äußerst versiert führt er durch das Dickicht aus medizinischem Irrglauben und kurzsichtig-ökonomistischer Wissenschaft.«
Gesine Hindemith, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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