Mircea­ Cărtărescu
Warum wir die Frauen lieben - Geschichten

Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner
Warum wir die Frauen lieben
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D: 17,80 €
A: 18,30 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 10.03.2008
Gebunden, 175 Seiten
ISBN: 978-3-518-41961-8

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Mircea Cărtărescu, dessen gewaltiger Roman »Die Wissenden« als »Meisterwerk des literarischen Manierismus« (NZZ) gefeiert wird, umkreist in allen seinen Büchern eine so rätselhafte wie unverzichtbare Erfahrung: die »namenlose Ergriffenheit«. Eine Ergriffenheit, wie Frauen sie auslösen, aber auch das Leid einer unerwiderten oder verlorenen Liebe; eine Ergriffenheit vom Leben überhaupt, das hin und wieder von den »verrückten Blitzen des großen und wahren Glücks durchzuckt wird«.

Da ist Irina, Literaturstudentin aus Brasov, die dem jungen Dichter Nabokov und D.H. Lawrence nahebrachte und sich von der Securitate anwerben ließ. Oder die Hermannstädter Rumänin in Paris, die mit einem Algerier zusammenlebt und ihn zu einer Nacht zu dritt verführen will. Mircea selbst ist ein hochsensitives, schönheitstrunkenes Subjekt, das mal als blasser, traumverlorener, offenbar recht unscheinbarer junger Mann im Bukarest der siebziger Jahre die Szene betritt, mal als langhaariger Jüngling in Lederjacke auf den Spuren Ferlinghettis und Kerouacs durch San Francisco läuft.

Pressestimmen

»Cartarescus Geschichten sind in einer leichten und prägnanten Weise erzählt, sie vereinen in sich auf überraschende und animierende Weise eine Vielzahl von Widersprüchen: das Helle und das Dunkle, Unschuld und Schuld, Treue und Verrat, Hoffnung und Verzweiflung. Wie er diese Widersprüche zu einem schillernden Ganzen bündelt, das stellt ihn an die Seite der großen Meister der Kurzgeschichte.«
Claus-Ulrich Bielefeld, Literarische Welt
»Mircea Cartarescu besitzt die Gabe, der wechselnden Launen der Liebe gleichermassen luzid literarisch habhaft zu werden, der verzweifelten Verschmelzung ebenso wie der zärtlichen Vernichtung, der Trunkenheit des Kusses wie seines Verdorrens.«
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung
»Um eine Liebesbeziehung geht es immer - vor allem aber geht es um die Macht des Erinnerns, die aus einem banalen Ereignis ein Stück Leben macht. Und es geht um die Macht des Erzählens, die aus einem Stück Leben eine Geschichte macht.«
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Dieses Buch ist ein gewaltiger Erfolg – jedenfalls in Rumänien. Dort, auf einem kleinen Buchmarkt, hat es mit sagenhaften 150 000 verkauften Exemplaren sogar für ein Jahr den Esoterikpanscher Paulo Coelho von der Spitze der Bestsellerliste verdrängt. Mircea Cartarescu ist dabei ein Schriftsteller, der – mit Kafka gesagt – unbeirrt die ungeheure Welt, die er im Kopf hat, dem geduldigen Papier anvertraut und die Leser zu herausfordernden Geisterbahnfahrten einlädt. … Mit diesem heiter-melancholischen Buch erweitert der Autor seine erzählerische Palette um ungewohnte Farbtöne. Es wirkt so unangestrengt dahingeplaudert, dass man es leicht unterschätzt.«
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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