Thomas L. Friedman
Was zu tun ist - Eine Agenda für das 21. Jahrhundert

Aus dem Amerikanischen von Michael Bischoff
Was zu tun ist
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D: 24,80 €
A: 25,50 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 12.01.2009
Gebunden, 542 Seiten
ISBN: 978-3-518-42058-4

Inhalt

In seinem Weltbestseller Die Welt ist flach zeigt Thomas Friedman die positiven und produktiven Folgen der Globalisierung.

In seinem neuen Buch diagnostiziert Friedman die äußerst gefährlichen Folgen dieser Entwicklung: Die globale Erwärmung und das gewaltige Wachstum der Erdbevölkerung haben die gesamte Menschheit in ein neues Zeitalter versetzt, in das »Zeitalter der Energie und des Klimas«.

Dieses wird dominiert von Konflikten, deren Lösung für das Überleben der Menschen entscheidend ist. Im Gefolge der wachsenden Nachfrage nach immer knapperen Energie- und Rohstoffvorräten können kriegerische Auseinandersetzungen alltäglich werden; vernichtet der verheerende Klimawandel die Überlebensbedingungen großer Bevölkerungsgruppen, sind als Konsequenz einer neuen Armutskluft zwischen Energiebesitzern und Energiehabenichtsen riesige Migrationsströme unausweichlich.

Angesichts einer solchen Weltlage der höchsten Alarmstufe entwickelt Thomas Friedman eine Agenda für das 21. Jahrhundert: An die erste Stelle der anzupackenden Aufgaben setzt er die Notwendigkeit einer weltweiten grünen Revolution. Die innovativen Instrumente, die das drohende katastrophische neue Zeitalter verhindern können, sowie die notwendigen Formen der Zusammenarbeit im Gefolge dieser Revolution entfaltet Thomas Friedman detailliert, anregend und aufrüttelnd in seinem radikal eingreifenden Buch über und für eine neue Epoche.

 

Pressestimmen

»Temperamentvoll und alarmierend schreibt Friedman das Programm für Obama und macht klar, dass alles mit allem zusammenhängt. Das eröffnet in der Krise die Chance, auch auf anderen Baustellen der Weltrisikogesellschaft zügig zu arbeiten.«

Saarbrücker Zeitung

»Friedman, der dreifache Pulitzer-Preisträger, hat mit seinem Buch Die Welt ist flach die Globalisierung als journalistischen Echtzeit-Roman erzählt, zwischen Bangalore und Seattle, im Jet von Bill Gates und vor den Flugticketautomaten bei »easy jet«; er hat, in den Zeiten, als dem Geld noch zu trauen war, fast so etwas wie eine technische Komödie der Gegenwart geschaffen. Sein neues Buch über die ökologische Revolution ist sechshunderttausend Mal vorbestellt. Friedman ist, um es seriös zu sagen, der neue Typus des Wirtschafts-Intellektuellen, einer Branche, die sich im Augenblick hoher Nachfrage erfreut.«

Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein Amerikaner ruft die Revolution aus. Eine amerikanische Revolution, was ja seit 1776 einen guten Klang hat. Er will das Fundament der Vereinigten Staaten ökologischer erneuern und das ganze Gebäude gleich mitsanieren. Das Buch, das diese Revolution ausruft, heißt Hot, Flat and Crowded, mit dem deutschen Titel Was zu tun ist ... Dies ist ein Buch für jeden, der noch nicht vollends politisch ermattet ist.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit
»Friedman präsentiert eine niederschmetternde globale Ökobilanz und ruft zugleich mit Optimismus eine »grüne  Revolution« aus. ... Er schafft es, wie schon im Vorgängerbuch, einem bereits breit diskutierten Phänomen einen neuen Dreh zu geben und belässt es nicht bei Analyse und Lamento, sondern versucht, das Problem an der Wurzel zu packen.«
Sebastian Siegloch, Welt am Sonntag
»Thomas L. Friedman, New York Times-Kolumnist, Bestseller-Autor, dreifacher Pulitzer-Preisträger und durchaus streitbarer Multiplikator liberaler Ideen, hat sie gewagt, die Agenda für das 21. Jahrhundert. Es ist ein bemerkenswertes Buch geworden, eine Art Plädoyer für die grüne Weltrevolution. Und für Friedman ist es gewissermaßen die Entdeckung der zweiten und dritten Dimension. Schon einmal, 2006, hatte er mit einem Buch Aufsehen erregt. Die Welt ist flach hieß es, es war eine Analyse der Ökonomie 2.0. ... In Was zu tun ist fügt Friedman noch zwei Dimensionen hinzu: die wachsende Weltbevölkerung und den Klimawandel. Damit ist das Katastrophengemälde perfekt. ... Kein einziges Mal erwähnt Friedman den Namen Barack Obama, und dennoch liest sich das Buch wie die Anleitung zur politisch-ökologischen Wende im Weißen Haus ... das richtige Buch zur richtigen Zeit.«
Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung
»Ruhig, doch mit eindringlichen Worten und drastischen Beispielen geht der Pulitzer-Preisträger auf die fünf zentralen Gefahren ein, die einer heißen und übervölkerten Welt bedrohlich werden: »Die wachsende Nachfrage nach immer knapperen Energie- und Rohstoffvorräten; ein massiver Transfer von Reichtum zu den ölreichen Staaten und deren Petrodiktatoren; ein verheerender Klimawandel; eine neue Art der Armut, die eine Trennung innerhalb der Welt herbeiführt zwischen Energiebesitzern und Energiehabenichtsen; und ein beschleunigter Rückgang der Artenvielfalt durch das galoppierende Aussterben von Pflanzen- und Tierarten.« Friedman lässt  keinen Zweifel daran: Die Welt braucht eine grüne Revolution. Sie werde so radikal sein wie Revolutionen eben sind und - sollte sie gelingen - den Lebenswandel aller Menschen grundlegend verändert haben.«
Jacques Schuster, Die Welt
»Starjournalist Thomas L. Friedman, Vordenker der Globalisierung, hat deren Schattenseite entdeckt: den Raubbau an der Natur, die Energieverschwendung, den Klimawandel. Sein aktuelles Buch ist eine pointierte Zusammenfassung aller Mahn- und Warnbücher, die zu diesem Thema in den letzten Jahren veröffentlich wurden. ... getAbstractempfiehlt das engagierte Plädoyer allen, die nach langen Klimareden deren kurzen Sinn suchen: konkrete Handlungsvorschläge.«
Neue Zürcher Zeitung Online

»Die innovativen Instrumente, die das drohende katastrophische neue Zeitalter verhindern können, sowie die notwendigen Formen der Zusammenarbeit im Gefolge dieser Revolution entfaltet Thomas Friedman detailliert, anregend und aufrüttelnd in seinem radikal eingreifenden Buch über und für eine neue Epoche.«

VON Magazin, Österreich Nr. 2/2009

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