Tomas Espedal
Wider die Kunst

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel
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Erschienen: 06.02.2017
suhrkamp taschenbuch 4752, Taschenbuch, 191 Seiten
ISBN: 978-3-518-46752-7

Glasklar, betörend, melancholisch


Was bleibt, wenn die Geliebten fort sind? Zwei Schicksalsschläge erschüttern das Leben des norwegischen Autors Tomas Espedal: Zuerst verstirbt seine Mutter, kurz darauf auch seine Frau Agneta. Die Verluste verlangen ihm eine neue Art zu leben ab, denn er bleibt mit seiner jüngsten Tochter allein zurück. Trost kann er dem Mädchen nicht spenden, der verzweifelte Versuch, die Mutter zu ersetzen, beraubt das Kind des Vaters. Espedal beginnt Halt zu suchen in der Erkundung seiner Familiengeschichte. Woraus, fragt er, erwächst eine Familie, was bedeuten Liebe und Verrat, was Mutterschaft und Vatersein?
Selten verweben sich in der Literatur Schreiben und Leben derart eng und unausweichlich wie in den Büchern Tomas Espedals. Der Kosmos seines Lebens, den er vor dem Leser ohne Schonung entfaltet, entwickelt ungeheure Sogkraft. Unbedingt und mit Haut und Haar möchte man eintauchen in seine Welt und sich erfrischen an der Klarheit und Aufrichtigkeit seiner Sprache.

Im Original erschienen unter dem Titel Wider die Kunst (Imot kunsten) (Matthes & Seitz).

Pressestimmen

»Tomas Espedal lässt in seinem Roman Wider die Kunst die Wörter leuchten.«

Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung

»Ein fulminanter Essayroman, ein glasklarer, betörender Wortrausch.«

Stefan Berkholz, WDR

»Espedals Prosa sucht nach dem Kern der eigenen Existenz.«

Thomas Andre, Spiegel Online

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