Zauberfest des Lichtes - Matisse in Marokko. Gemälde und Zeichnungen

Mit Reiseimpressionen von Pierre Loti. Zusammenstellung und Nachwort von Annette Ludwig
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Erschienen: 22.04.2002
Insel-Bücherei 1226, Gebunden, 80 Seiten
ISBN: 978-3-458-19226-8

Inhalt

In der Geburtsstunde der Avantgarde bekannte sich der französische Maler Henri Matisse überraschend zu einer »Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und der Ruhe, ohne jede Problematik, ohne jedes aufwühlende Sujet«. Die geeigneten Motive für ein solches Arkadien fand er 1912/13 auf seinen Reisen durch den Norden Marokkos: »Welch gleißendes Licht … und wie malerisch!!!« schrieb er von dort. »Wie neu das ist, wie schwer darzustellen mit Blau, Rot, Gelb und Grün.« Das vor ihm schon von Pierre Loti in seinen Reiseimpressionen gerühmte maghrebinische »Zauberfest des Lichts« inspirierte Matisse zu farbenprächtigen Gemälden – Naturbildern von Akanthus oder Calla, Iris und Mimosen und exotischen Figurenbildern. Dazu hielt er die arabische Märchenszenerie auch in kleinformatigen Handzeichnungen und Skizzen fest.

Im Original erschienen unter dem Titel Au maroc. Les villes Impèriales (Paris / Dresden, C. Reissner 1922).

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