Peter Sloterdijk
Zeilen und Tage - Notizen 2008–2011

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Erschienen: 13.08.2012
Gebunden, 639 Seiten
ISBN: 978-3-518-42342-4

Inhalt

Über vier Jahrzehnte hinweg widmete sich Peter Sloterdijk Morgen für Morgen einem Tagebuch besonderen Typs: In linierten DIN A4 Heften hielt er handschriftlich fest, was ihm am vergangenen Tag aufgefallen war und was ihm bevorstand. Eine Veröffentlichung der Notate zog er nicht in Betracht. „Datierte Notizen“ entstanden durch dieses Schreiben-für-sich-selbst, eine melancholisch-fröhliche Zeitgenossenschaft zeigt sich in ihnen die Denktagebuch, intellektuelle Komödie und gesellschaftliche Tragödie auf einzigartige Weise miteinander verknüpfen.

Peter Sloterdijk schrieb in den wie um ihrer selbst geführten Tagebüchern mit und gegen die Ereignisse, richtete seine Aufmerksamkeit auf die großen Zusammenhänge und die versteckten Details; zur frühen Stunde entstanden außergewöhnliche Kurzessays und ironische Aphorismen, bissige Kommentare und zurückhaltende Lobgesänge.

Ende des Jahres 2011 entschloß sich der Tagebuchschreiber, seine Notizen öffentlich zu machen: Er nahm sich Heft 100 aus dem Jahre 2008 vor und transkribierte seine Niederschriften, Zeilen und Tage, bis zum Mai 2011.

Pressestimmen

»... wir wollen mehr von Sloterdijks Notizen, die von allem etwas haben, ein bisschen Klatsch, ein bissehen Reflexion, ein bisschen Gegenwartskommentar. Und mehr Lesungen. Und noch mehr Bücher.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hinter der Vorhaltung, dass er vielleicht doch nicht der wichtigste Philosoph Europas sei, steckte immer auch der Verdacht, dass Peter Sloterdijk der beste Feuilletonist dieses Landes sein könnte.«

Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung

»Muss man das lesen? Unbedingt.«

Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau

»Peter Sloterdijk nennt seine Tagebücher ›datierte Notizen‹ - hoffentlich schreibt er weiter daran.«

Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Schon die Ortsangaben dieses Tagebuchs sind eine Freude, und es gibt einige strahlend schöne Sätze.«

Andreas Rosenfelder, WELT am SONNTAG

»Dieses wunderbar anarchische, sich weit verzweigende Buch vereint Gesellschaftsroman, Selbstanalyse, Zeitdiagnose - und über weite Strecken Überlegungen zu einer historischen Psychopolitik.«

Adam Soboczynski, DIE ZEIT

»Dass er eher aus dem Fenster schaut als in den inneren Spiegel, entpuppt sich als reiner Gewinn. So sehen wir mit ihm vom Hotelzimmer aus Golfspieler, die »sich wie kleine Gruppen unschlüssiger Tiere in Beige über den Rasen« bewegen. Was will das Auge mehr?«

Elke Schmitter, DER SPIEGEL 34/2012

»Zwischen Zeit- und Selbstdiagnose, Angriff und Ermattung, Hochmut und Demut pendelnd, sind Zeilen und Tage das grandiose Werk eines eigenbrötlerischen und zugleich exemplarischen Intellektuellen.«

Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur

»Es ist ein herrliches Buch - geistreich, witzig, unterhaltend und unterrichtend.«

Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse

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