Peter Sloterdijk
Zeilen und Tage - Notizen 2008–2011

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Erschienen: 09.12.2013
suhrkamp taschenbuch 4485, Taschenbuch, 639 Seiten
ISBN: 978-3-518-46485-4
Auch als eBook erhältlich

Die Denktagebücher des großen Philosophen

Der Philosoph, Kulturanthropologe und Zeitdiagnostiker macht zum ersten Mal seine Notizhefte zugänglich: lange und kurze Notate, Zeugnisse einer reflexiven, radikalen und sensiblen Zeitgenossenschaft.

Über vier Jahrzehnte hinweg widmete sich Peter Sloterdijk Morgen für Morgen einem Tagebuch besonderen Typs: In linierten DIN-A4-Heften hielt er handschriftlich fest, was ihm am vergangenen Tag aufgefallen war und was ihm bevorstand. Der Philosoph schreibt gegen die Ereignisse, richtet seine Aufmerksamkeit auf die großen Zusammenhänge und die versteckten Details; zur frühen Stunde entstanden außergewöhnliche Kurzessays und ironische Aphorismen, bissige Kommentare und zurückhaltende Lobgesänge.

Pressestimmen

»... wir wollen mehr von Sloterdijks Notizen, die von allem etwas haben, ein bisschen Klatsch, ein bissehen Reflexion, ein bisschen Gegenwartskommentar. Und mehr Lesungen. Und noch mehr Bücher.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hinter der Vorhaltung, dass er vielleicht doch nicht der wichtigste Philosoph Europas sei, steckte immer auch der Verdacht, dass Peter Sloterdijk der beste Feuilletonist dieses Landes sein könnte.«

Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung

»Muss man das lesen? Unbedingt.«

Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau

»Peter Sloterdijk nennt seine Tagebücher ›datierte Notizen‹ - hoffentlich schreibt er weiter daran.«

Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Schon die Ortsangaben dieses Tagebuchs sind eine Freude, und es gibt einige strahlend schöne Sätze.«

Andreas Rosenfelder, WELT am SONNTAG

»Dieses wunderbar anarchische, sich weit verzweigende Buch vereint Gesellschaftsroman, Selbstanalyse, Zeitdiagnose - und über weite Strecken Überlegungen zu einer historischen Psychopolitik.«

Adam Soboczynski, DIE ZEIT

»Dass er eher aus dem Fenster schaut als in den inneren Spiegel, entpuppt sich als reiner Gewinn. So sehen wir mit ihm vom Hotelzimmer aus Golfspieler, die »sich wie kleine Gruppen unschlüssiger Tiere in Beige über den Rasen« bewegen. Was will das Auge mehr?«

Elke Schmitter, DER SPIEGEL 34/2012

»Zwischen Zeit- und Selbstdiagnose, Angriff und Ermattung, Hochmut und Demut pendelnd, sind Zeilen und Tage das grandiose Werk eines eigenbrötlerischen und zugleich exemplarischen Intellektuellen.«

Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur

»Es ist ein herrliches Buch - geistreich, witzig, unterhaltend und unterrichtend.«

Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse

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