Don Winslow
Zeit des Zorns - Roman

Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch
Zeit des Zorns
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D: 14,95 €
A: 15,40 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 24.10.2011
suhrkamp taschenbuch 4300, Klappenbroschur, 338 Seiten
ISBN: 978-3-518-46300-0

  • Ausgezeichnet mit dem »Deutschen Krimi Preis«, Kategorie International 2012 (2. Platz)

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»... ein überdrehtes Sex&Drugs-Märchen, stilistisch ein Feuerwerk der Einfälle, Erzählperspektiven und Tricks.«

Günther Grosser, Frankfurter Rundschau

 

Inhalt

Wenn dein Feind dich in die Enge treibt. Dir den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn er dir nimmt, was du liebst. Dann bleibt kein Spielraum für Verhandlungen. Dann kommt die Zeit des Zorns.

Ben und Chon betreiben ein exklusives Millionengeschäft mit erstklassigem Dope für erstklassige Kundschaft. Sie sind Yin und Yang, Gegensätze, die sich ergänzen. Sie lieben, was sie tun, und sie lieben Ophelia. Die drei sind ein unschlagbares Team: Ben investiert in Hilfsorganisationen, Ophelia bringt den Kreislauf des Geldes in Schwung, und Chon hält ihnen allen Ärger vom Hals. Doch nun macht das mexikanische Baja-Kartell ihnen ein Angebot, zu dem sie besser nicht nein sagen sollten. Aber Ben und Chon sagen nein. Und sie schlagen sich gut. Bis das Kartell Ophelia entführt. Um sie zu retten, sind Ben und Chon bereit, bis zum Äußersten zu gehen – gegen einen Feind, der keine Gnade kennt.

Pressestimmen

»Zeit des Zorns ist ein brillanter Roman, der auch die sonst von Genreware nur schwer überzeugende New York Times zum Jubeln brachte ...Conny Löschs butterweich hopsende und knallhart aufschlagende Übersetzung findet im Übrigen für jede Volte Winslows eine Lösung und läßt absolut nichts zu wünschen übrig.«

Günther Grosser, Frankfurter Rundschau

»Winslow nutzt meisterhaft verschiedene Stilmittel, von erzählenden Passagen über innere Monologe bis zu drehbuchartigen Anweisungen. Nach der Lektüre dieses bestens recherchierten Krimis hört so mancher vielleicht etwas genauer hin, wenn wieder einmal von Opfern des mexikanischen Drogenkrieges berichtet wird.«

Basler Zeitung

»In den Staaten genießt sein neues Buch Kultstatus.«

Tobias Gohlis, Die Zeit

»Ihr Leben dreht sich um Gewalt, Drogen, Waffen und harten Sex – und das sind wohlgemerkt die Guten in diesem sehr harten, sehr schnell erzählten Thriller um eine Liebe zu dritt und die Umverteilung einiger Geschäftsanteile im amerikanischen Drogenmarkt. Mein Lieblingssatz: ›Du hast dich selbst zu dem gemacht, der du jetzt bist.‹«

Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»War Tage der Toten noch recht konventionell erzählt, hat sich Winslow in seinem neuen Roman für einen radikal anderen Stil entschieden. Aus 290 Kapiteln, manche davon nur wenige Wörter lang, setzt er ein grelles Mosaik zusammen. … ein rasanter Thriller, der sich auf ungewöhnliche Weise eines brisanten und leider sehr aktuellen Themas annimmt.«

Joachim Feldmann , Die Welt

»Weniger episch und komplex als Tage der Toten, von der Spannung her aber absolut gleichwertig, ist der Thriller so schnell und cool geschrieben wie Winslows Klassiker Frankie Machine und liest sich auch genauso. Man fiebert mit bis zur letzten Sekunde.«

Berliner Morgenpost

»Winslows temporeiche Dialoge schrumpfen Sätze auf den wesentlichen Kern zusammen. Gedankensplitter, Zitate aus der Hoch- und Popkultur, Zynismen, Porno und Poesie: einfach unverwechselbar. «

Ingeborg Sperl, Der Standard

»Wie bei Winslow gewohnt im atemlosen Präsens geschrieben, bietet Zeit des Zorns etwas ganz Rares im zeitgenössischen Krimi: einen unverwechselbaren Sound.«

Marcus Müntefering, Spiegel online

»So langsam wird es ein bisschen unheimlich: Ein Roman nach dem anderen von Don Winslow kommt auf deutsch heraus, und es gibt absolut nichts zu meckern… Im Gegenteil: Er wird immer besser … knarzcool, ultrabrutal und sehr komisch.«

einslive.de

»Ein Ausnahmetalent des Thriller-Genres … Jeder Satz ist ein Schuss, jeder Schuss ein Treffer.«

Die Presse

»Winslow inszeniert eine bewusst sehr einfache Geschichte mit raffinierten literarischen Mitteln: Anti-episch, komödiantisch, satirisch, lyrisch, zynisch und poetisch. Der Roman ist ein Manifest wider den puritanischen Zeitgeist. Es feiert guten Sex auch außerhalb der family values, gute Drogen, den Spaß am Leben und das Recht, all das notfalls mit großkalibrigen Waffen gegen die gierigen Bestien, die auf Macht und Profit aus sind, zu verteidigen. Auch wenn die Realität eher anders aussieht. Grandios!«

Thomas Wörtche, Kaliber.38 - Krimis im Internet 11/2011

»Macht euch auf was gefasst. Dieses Buch wird euch umhauen.«

Tobias Rapp, Der Spiegel 50/2011
Die Zeit Januar 2012

»Es gibt jede Menge Leichen, ein Hin und Her, das sich sehen lassen kann. Und das von Winslows Schreibweise höchst interessant begleitet wird.«

Walter Delabar, literaturkritik.de Januar 2012

»Eine flexible literarische Kettensäge hält Don Winslow in der Hand. Mit ihr ist er in der Lage ansatzlos alles aus dem literarischen Eis dieser kalten Welt zu modellieren: sinnliche Sexszenen und poetische Gewaltexzesse, Exkurse in die nicht sonderlich glückliche Geschichte der amerikanischen Drogenpolitik werden abgehandelt, die Verflechtung von Drogenbaronen und Anti-Drogen-Einheiten vorgeführt. …  Don Winslows Literatur ist Pulp-fiction für die gebildeten Stände. Hart und böse und präzise.«

Elmar Krekeler, Berliner Morgenpost

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