Albert Ostermaier
Zephyr - Roman

Zephyr
Bestellen »


D: 17,80 €
A: 18,30 €
CH: 27,50 sFr

Erschienen: 25.02.2008
Gebunden, 221 Seiten
ISBN: 978-3-518-41958-8

Inhalt

Paris 2002: Die Schauspielerin Marie Trintignant und Bertrand Cantat, Sänger der Rockband »Noir Désir«, lassen sich als frisch Verliebte durch die Nächte treiben. Um sich nicht trennen zu müssen, begleitet er sie zu Dreharbeiten nach Vilnius. Sie spielt unter der Regie ihrer Mutter in einer Verfilmung des Lebens der Schriftstellerin Colette. Es kommt zu Eifersuchtsexzessen zwischen den beiden, er erschlägt sie und schläft umstandslos neben ihr ein.

In einer Villa an der Côte d'Azur liegt Cathy auf dem Bett, sie scheint zu schlafen. Neben ihr Gilles, ihr Mann. Er hat den Auftrag zu einem Drehbuch über das Paar Marie-Bertrand.

Gilles fällt es immer schwerer, zwischen Wirklichkeit und Fiktion zu unterscheiden, zwischen den Schnitten ins Herz und denen seines Filmscripts, er überblendet, was er wahrnimmt, mit dem, was er vor seinem inneren Kameraauge sieht. Sein Leben läuft wie ein Film an ihm vorüber. Ist er selbst auch ein Mörder, oder schreibt er sich diese Rolle nur zu?

Albert Ostermaiers erster Roman ist ein faszinierendes Vexierspiel, erzählt im raschen Perspektivenwechsel, ein rasantes Gegenstück zum »Film Noir«, ein dunkler Liebessong, dessen Rhythmus und Refrain den Leser in den Sog einer Geschichte ziehen.

 

Pressestimmen

»Hinter jedem Wort ein Abgrund. Hinter jedem Satz das Chaos. Gegen Ende findet Ostermaier zu fließendem Stil – und sein Hauptdarsteller Gilles immer mehr zu sich. Eine Prosa, nach der man süchtig werden könnte. … Ostermaiers Romandebüt: ein raffiniertes, immer spannender werdendes Vexierspiel. Dazu hat dieser Münchner Dichter noch den Mut, sich aus der vielfach gespiegelten Fiktion und mehrfach gebrochenen Wirklichkeit selbst nicht herauszuhalten. Darin liegt die verführerische Besonderheit dieses Buches.«
Münchner Merkur

Audiobeiträge

Nachrichten

Kommentieren