Hg.: Aleš Šteger, Mitja Cander
Zu zweit nirgendwo - Neue Erzählungen aus Slowenien

Aus dem Slowenischen von Ludwig Hartinger, Erwin Koestler, Andrej Leben, Klaus Detlef Olof, Astrid Phillipssen, Peter Scherber und Miha Vrbinc. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Aleš Šteger und Mitja Cander in Verbindung mit dem Kulturkreis der deu
Zu zweit nirgendwo
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Erschienen: 02.10.2006
edition suhrkamp 2416, Broschur, 283 Seiten
ISBN: 978-3-518-12416-1

Inhalt Inhaltsverzeichnis

"Die Slowenen schreiben ihre Geschichte nicht anhand von Kriegshelden, sondern anhand ihrer Dichter", sagt Peter Handke. Ob dies für die junge Generation unter den slowenischen Dichtern immer noch gilt? "Ich schreibe Geschichten über Liebe und Tod, über die Existenz Gottes und über die Seele", sagt Jani Virk, der für eine Schriftstellergeneration steht, für die nicht mehr die Verteidigung einer slowenischen Minderheit und ihrer Sprache im Zentrum ihres Schreibens steht. Sie bewegen sich in der lesbischen Subkultur (Suzana Tratnik), haben Erfahrungen als Musiker in einer Punkband (Andrej Blatnik), schreiben in der Tradition der Street Poetry (Dužan Čater) und beschreiben ein kosmopolitisches Leben, in dem der Diskurs zwischen den Geschlechtern, Liebe, Sexualität und Frauen in der Männerwelt die größte Rolle spielen.

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