Carol Birch | Der Atem der Welt

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Erscheint am: 17.09.2012
Gebunden 395 Seiten
ISBN: 978-3-458-17544-5

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Jaffy Brown wächst in ärmlichen Verhältnissen auf: Londons Docklands im Jahr 1857 stinken nach Moder und Unrat, sind bevölkert von Matrosen und Huren. Eines Tages begegnet Jaffy einem aus einer Menagerie entlaufenen Tiger, einem herrlichen Geschöpf auf geschmeidigen Pfoten. Eine Begegnung, die ihn in eine fremde, verheißungsvolle Welt voll exotischer Schönheit, wilder Tiere und wundersamer Geschöpfe versetzt. Und die in Jaffy Sehnsucht nach der Weite des Meeres weckt: Mit seinem besten Freund Tim heuert er auf einem Walfänger an, der sie auf eine abenteuerliche Reise führt, tief hinein in die Stürme des Indischen Ozeans. Und schließlich an die Grenzen der Welt und ihres Menschseins.

Carol Birch erzählt ihren aufwühlenden Roman (Originaltitel: Jamrach's Menagerie) mit herausragender Erfindungsgabe, gepaart mit einer leuchtenden sprachlichen Kraft – im Kopf das wogende Meer. Ein Gesang der Geister über den Wassern, von der Verlorenheit auf hoher See und von einer bewegenden Freundschaft, die selbst das Unfassbare überdauert.

Fünf Fragen an Carol Birch und Lesung aus »Der Atem der Welt«

 

Über die Autorin Carol Birch

 

Carol Birch studierte von 1968 bis 1972 an der Keele University Anglistik und Amerikanistik. Nach ihrem Studium ging sie nach London, um für die English Folk Dance and Song Society zu arbeiteten. Kurze Zeit später zog sie mit ihrem Mann nach West-Irland, wo sie ihren ersten Roman Life in the Palace schrieb, für den sie den David Higham Award für das beste Debüt des Jahres gewann.

Mit ihrem zweiten Roman The Fog Line gewann sie den Geoffrey Faber Memorial Prize. Mit ihrem aktuellen und mittlerweile elften Roman Der Atem der Welt stand Birch auf der Shortlist des Man Booker Prize 2011, dem wichtigsten britischen Literaturpreis.

Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Lancaster.

Pressestimmen zu Der Atem der Welt

»Eine faszinierend klare Sprache hat Carol Birch für eine ewig gültige Geschichte gefunden und Helden. die den Leser so leicht nicht mehr loslassen.«

Michaela Adick, Heilbronner Stimme

»Für alle, denen ›echte‹ viktorianische Romane zu langweilig sind.«

The Times

»Ein aufwühlendes maritimes Psychodrama voller Extravaganzen und Schönheit.«

Publishers Weekly

»Wunderschön geschrieben … ein elektrisierendes und überbordendes Kabinett der Kuriositäten.«

The New York Times

»Eine überschäumende Geschichte über Seefahrt, exotische Fauna und trunkene Landgänge. Birchs Worte singen von den Buchseiten.«

Financial Times

»Eine phantasievolle Tour de Force, die den Anblick und die Gerüche Londons im 19. Jahrhunderts genauso heraufbeschwört wie die Wildheit des Meeres. Packend, herausragend geschrieben und eine wahre Freude für alle, denen echte viktorianische Romane zu langweilig sind.«

The Times

»Eine ungeheuer spannende, abenteuerliche Geschichte vom Kampf ums Überleben ... Birch ist eine brillante Stilistin. Sie zu lesen, ist wie Weihnachten – jedes Wort ein Geschenk an den Leser.«

Booklist

»Birch zieht den Leser hinein in eine Welt der Sinne, von den schmutzigen Straßen des viktorianischen London bis zu den Wellen der Südsee. Jaffy Brown, der Held im Zentrum dieser mythischen Geschichte, kommt in seinem Erzähltalent David Copperfield und dem Ishmael aus Moby Dick gleich … Eine Fabel über die Freundschaft, ein Tribut an den menschlichen Überlebensgeist. Was für ein herrlich geschriebener und fesselnder Roman!«

Jay Parini

»Die Autorin Carol Birch besitzt eine sehr schillernde Fantasie. Wenn sie mit anschaulicher sprachlicher Kraft vom wogenden Meer und der Einsamkeit auf hoher See schreibt, bangt man mit um das Schicksal des Helden, und die Buchseiten wenden sich wie von allein.«

emotion Nov. 2012

»Phantasievoll geschriebenes Literatur-Patchwork ...«

Subway

Buchhändlerstimmen

Da es aus naheliegenden Gründen niemals eine literarische Zusammenarbeit von Charles Dickens und Herman Melville gegeben hat, war es an Carol Birch, um ein packendes Abenteuerdrama zu schaffen, das andeutet, wie eine solche Kollaboration hätte aussehen können.

Wobei damit natürlich nicht gemeint ist, dass Carol Birch keine eigene Handschrift aufzuweisen hat. Ganz im Gegenteil, mit souveräner Beherrschung der Sprache, einer originellen und wendungsreichen Geschichte und vor allem einer ungemein eindringlich gezeichneten Hauptfigur erzählt sie vom Erwachsenwerden in einer vergangenen Epoche, die voll des prallen Lebens geschildert wird, ehe sie sich dann in der zweiten Hälfte des Romans in bemerkenswerter Eindringlichkeit und Tragik (jedoch bar jedem seichtem Pathos) existenziellen Fragen menschlicher Moral zuwendet.

(Tobias Wrany, Buchhandlung Hanns-Georg Jost, Bonn)

 

Carol Birch im Gespräch zu »Der Atem der Welt«

»Freundschaft ist eine Art Liebe«

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