Heimatcontainer - Deutsche Fertighäuser in Israel

 

 

Berlin, Ende der zwanziger Jahre. Die Hirsch Kupfer und Messingwerke entwickeln ein Fertighaus – aus Kupfer, dem wetterbeständigen Material aus der eigenen Fabrik. Walter Gropius wird mit der Verfeinerung der Entwürfe beauftragt, die Häuser haben Namen wie »Kupfercastell« und »Frühlingstraum«. Doch dann kommen die Weltwirtschaftskrise und die Machtübernahme Hitlers, plötzlich heißen die Fertighäuser nun »Jerusalem« und »Libanon«. In einer Anzeige in der Jüdischen Rundschau inseriert die Firma: »Nehmen Sie ein Kupferhaus mit nach Palästina. Sie wohnen bei größter Hitze in kühlen Räumen.« Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer haben sich in Deutschland und Israel auf die Spuren der Erbauer und Bewohner der Kupferhäuser gemacht und mit ihnen darüber gesprochen, was Heimat heute für sie bedeutet.

 

 

Die Ausstellung zum Buch an der Stiftung Bauhaus Dessau

Eröffnung: 5. Dezember 2009, 15 Uhr

Ort: Meisterhaus Schlemmer, Ebertallee 67, 06846 Dessau

Kuratoren: Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer

Beteiligte Künstler: Daniel Bauer, Hannes Gieseler, Annette Kelm, Wiebke Loeper, Bas Princen

Schirmherr der Ausstellung: Yoram Ben Zeev, Botschafter des Staates Israel

 

Die Ausstellung läuft vom 5. Dezember 2009 bis zum 7. März 2010,
dienstags bis sonntags 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

 

D: 12,00 €
A: 12,40 €
CH: 21,70 sFr

Gepl. Erscheinung: 16.11.2009
edition suhrkamp 2593, Broschur, 200 Seiten
ISBN: 978-3-518-12593-9

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© Friedrich von Borries

Jens-Uwe Fischer