Erfolgreiches und Neues von Christoph Nußbaumeder

24.05.2012

Eisenstein von Christoph Nußbaumeder erlebt seit seiner Uraufführung 2010 am Schauspielhaus Bochum zahlreiche Neuinszenierungen. Nußbaumeder erzählt eine deutsche Familiensaga, deren tragische Geschichte so radikal ist wie eine klassische Tragödie. Die Produktionen in Bochum sowie am Theater Ingolstadt und am Theater Regensburg wurden vom Publikum und der Kritik begeistert aufgenommen.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb nach der Premiere in Regensburg: »Am Ende springen die 600 Zuschauer auf und applaudieren, kaum ein Ende findend, im Stehen.« Das Geschichtsepos, so die SZ, sei ein »pralles, wundervolles Gespinst, knarzend und schroff, wild und ungestüm.«

Nußbaumeder brauche meist nur wenige Sätze, um eine Situation und die Menschen darin lebendig werden zu lassen. In der Spielzeit 2011/12 wurde Eisenstein am Staatstheater Darmstadt inszeniert, es folgen in 2012/13 weitere Inszenierungen, u.a. am Theater an der Rott und am Stadttheater Gießen.

Christoph Nußbaumeders neues Stück Von Affen und Engeln mit Musik von Georg Ringsgwandl ist noch frei zur Uraufführung.

Im September wird der Monolog Meine gottverlassene Aufdringlichkeit in der Regie von Bernarda Horres an den Sophiensaelen Berlin uraufgeführt. Derzeit schreibt Christoph Nußbaumeder an einem Auftragswerk für das Schauspiel Bochum in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2013.