Ingeborg-Bachmann-Preis 2013 für Katja Petrowskaja

07.07.2013

Die Autoren Katja Petrowskaja und Heinz Helle wurden bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2013 in Klagenfurt ausgezeichnet:

Katja Petrowskaja bekam den renommierten, mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis zugesprochen. Ihr Text Vielleicht Esther ist die Geschichte einer Babuschka im von den Nazis besetzten Kiew. »Wunderbar, kraftvoll, locker und leicht gewebt«, urteilte die Jury. Die gleichnamige Erzählung erscheint im Frühjahr 2014 im Suhrkamp Verlag.

Den Ernst-Willner-Preis bekam Heinz Helle für seinen Romanauszug Wir sind schön, der ebenfalls im Frühjahr 2014 im Suhrkamp Verlag erscheint. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. In ihrer Laudatio auf Heinz Helle sagte die Literaturkritikerin und Jurorin Daniela Strigl: »Wir alle kennen das, wenn alles Reden und Bereden zu nichts führt als zu noch tieferem Missverstehen. Er führt uns auf subtile Wiese vor, was das heißt, sich auseinanderzuleben. Selbst als der Mann im nationalen Fußballrausch nackt auf einer Ampel hockt, schaut er sich über die Schulter. Je mehr er Original sein will, desto mehr wird er zum Abziehbild. Er verspielt sein Leben und das seines Kindes. Helle folgt dem traurigen Helden mit Humor.«

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