Mülheimer Dramatikerpreis an Wolfram Höll

27.05.2016

Wolfram Höll gewinnt mit seinem Stück Drei sind wir den Mülheimer Dramatikerpreis 2016. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und gilt als wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Gegenwartsdramatik. In Mülheim gezeigt wurde die Uraufführungsinszenierung des Stückes vom Schauspiel Leipzig in der Regie von Thirza Bruncken. Drei sind wir erzählt, in hoch konzentrierter Sprache, vom Leben mit Kind mit einem Chromosomendefekt, einer seltenen Art von Trisomie.

Höll gewinnt den Mülheimer Dramatikerpreis bereits zum zweiten Mal. 2014 war er mit seinem Stück Und dann, ebenfalls in einer Produktion vom Schauspiel Leipzig (Regie: Claudia Bauer), erstmals bei dem renommierten Wettbewerb eingeladen und setzte sich als Gewinner durch. Im selben Jahr wurde er in der Kritikerumfrage des Fachmagazins »Theater heute« zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Der gebürtige Leipziger (Jg. 1986) ist Autor, Hörspielredakteur beim Schweizer Radio und lebt in Biel. Seine Trilogie Und dann/Vom Verschwinden vom Vater/Drei sind wir wird 2016 als Buch in der Reihe suhrkamp spectaculum erscheinen.

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