Rafael Spregelburds »Luzid« in Wien inszeniert

17.02.2014

Spregelburds temporeiche »Katastrophengeschichte« beschreibt eine Familie im Ausnahmezustand: Was in Friede, Freude, Harmonie beginnt, ein Geburtstagsessen in einem exquisiten Restaurant, wird zum Albtraum. Esther Muschol hat im Wiener Kosmos Theater viel Lob erhalten für ihre Inszenierung der österreichischen Erstaufführung von Luzid (2 D, 2 H): »Eine bemerkenswerte, hochinteressante Arbeit«, schreibt der Kurier, »Das Ende ist verblüffend, packend und zutiefst traurig«. Der Standard schreibt: »Komik und Tragik halten sich bis zum überraschenden Ende die Waage, man erfährt von angeblichen Traumata, Organtransplantationen, unbeantworteten Briefen und Geldforderungen.« Die starken Schauspieler machten »aus einer anspruchsvollen, nicht ganz unkomplizierten Geschichte einen sehr unterhaltsamen Abend.«