Uraufführung: Ellbogen von Fatma Aydemir in der Bühnenfassung von Robert Koall am Düsseldorfer Schauspielhaus

21.09.2017

Fatma Aydemirs Debütroman Ellbogen, ausgezeichnet mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbourfront-Literaturfestivals Hamburg, erlebte am 15. September seine Uraufführung in der Bühnenfassung von Robert Koall am Düsseldorfer Schauspielhaus. Regie führte Jan Gehler.

»Kühn in der Setzung, dass Gewalt nicht nur männlich ist, ist dieser Stoff. Klug in vielen Beobachtungen, scharfsinnig in den Zuspitzungen« (taz, 17.9.2017)

Robert Koall hat den Roman in eine »geschmeidige Theaterfassung transferiert … Dank des Textvertrauens, einer zurückhaltenden und doch genauen Regie sowie der Energie des Ensembles gelingt daher ein beklemmender, auch belustigender, sehr ambivalenter Abend.« (die deutsche bühne, 21.9.2017)

»Die Sprache ist direkt, heftig, Gangsta-Style. Eignet sich bestens für die Bühne.« (Kölner Stadtanzeiger, 18.9.2017)

Der Regisseur Jan Gehler strebt » nicht nach zweifelhaftem Realismus, sondern lässt ein Gespinst aus Stimmen, Posen, Lebensgeschichten entstehen … Mit Ellbogen öffnet das Schauspielhaus die Tür in eine soziale Wirklichkeit, die oft analysiert wird, aber selten erlebt« und gibt »unsentimentale Einblicke in eine Lebenswelt, die längst Teil von Deutschland geworden ist.« (rp-online, 18.9.2017)

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