Uraufführung von Nußbaumeders Mutter Kramers Fahrt zur Gnade

24.05.2013

Christoph Nußbaumeders neues, bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen uraufgeführtes Stück, erhält viel Lob von der Theaterkritik: Nußbaumeder sei ein interessantes, aktuelles, provozierendes und gesellschaftskritisches neues Volksstück geglückt, so Deutschlandradio Kultur.

Der Deutschlandfunk formuliert es so: »Mutter Kramer ist eine Figur, die auch für andere Figuren steht, nämlich für die vielen Leute aus dem Mittelstand, die ins Alter kommen und plötzlich nichts mehr mit sich anzufangen wissen. Und sie findet trotz Schmerzen, trotz Problemen einen neuen Sinn für ihr Leben. Und das ist ein Thema, das (…) das Theater und Gesellschaft heute zu interessieren hat.«

In der Tageszeitung Die Welt heißt es: »Die heftigste Provokation, die seine Heldin der Welt entgegen schleudert, ist ihre Fähigkeit zur Empathie.« Und die Süddeutsche Zeitung schreibt: »Nußbaumeder erzählt das alles mit präziser Lakonie. Er braucht nicht viel, um einen Krimi aus dem Innenleben der Figuren zu entwerfen.«

Nach der Uraufführung in Recklinghausen wird die Bochumer Premiere im November 2013 stattfinden. Gemeinsam mit den Stücken Eisenstein und Die Kunst des Fallens ist Mutter Kramers Fahrt zur Gnade in der neuen Reihe suhrkamp spectaculum im Frühjahr erschienen.

Reihen zur Newsmeldung