Uraufführungen der Stücke von Wolfram Höll und Konstantin Küspert

01.11.2013

Und dann von Wolfram Höll wurde ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Kantons Bern 2013 und erhielt Preise beim Stückemarkt in Heidelberg sowie beim Berliner Stückemarkt (Besetzung variabel). Über die Uraufführung am 4. Oktober am Schauspiel Leipzig durch Claudia Bauer schrieb Peter Korfmacher in der Leipziger Volkszeitung: »Claudia Bauer gelingt es, unter diesem grandiosen Text eine dramatische Ebene einzuziehen, die ihn nicht nur bebildert oder in Aktionismus auflöst, sondern ihn albtraumhaft räsonieren lässt. (…) Bauer zeigt eine dämonische Kinderwelt, in der sich Wahrnehmung und Vorstellung durchdringen und wechselseitig verformt werden.«

Konstantin Küsperts Wissenschaftsthriller mensch maschine, uraufgeführt am 22. September am Theater Regensburg (Regie: Sahar Amini), erzählt von den Machenschaften dreier egomanischer Wissenschaftler, die über Leichen gehen. Christian Rakow schrieb auf nachtkritik über das Stück: »Was sich nun entspinnt, ist ein handfester Bewusstseins-Krimi mit feiner philosophischer Unterfütterung. (…) Küspert erzählt sein – im wahrsten Sinne des Wortes – Gedankenexperiment mit Tempo, direkter Prosa und großer Lockerheit.« (3 H, 2 D)