Platz 5/6: Martín Kohan, Zweimal Juni. »Ein Roman über die letzte Militärdiktatur Argentiniens, erzählt in beeindruckend knapper Form aus der Perspektive eines Mitläufers. Dessen scheinbare Indifferenz allen Grausamkeiten gegenüber macht den Leser schaudern. Und nachdenken über die Auswirkungen totalitärer Machtausübung, egal wo und wann sie stattfindet auf dieser Welt.« Anita Djafari
Platz 7: Etel Adnan, Der Herr der Finsternis. »Eine Grande Dame der kosmopolitischen Literatur schreibt bewegende Kurzgeschichten, die oft autobiographisch beginnen und träumerisch enden, mit einfachen Mitteln, die sehr genau eingesetzt sind.« Ilija Trojanow
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