var quotation_index = -1;
var quotation_timeout = 5500;
var quotations = new Array(
	'Eine engagierte Literatur gibt es nicht. Der Begriff ist ein Widerspruch in sich. Es gibt engagierte Menschen, aber keine engagierten Schriftsteller.',
	'Literatur ist f&uuml;r mich lange Zeit das Mittel gewesen, &uuml;ber mich selber, wenn nicht klar, so doch klarer zu werden. Sie hat mir geholfen zu erkennen, da&szlig; ich da war, da&szlig; ich auf der Welt war.',
	'Das engagierte Theater findet heute nicht in Theaterr&auml;umen statt ..., sondern zum Beispiel in H&ouml;rs&auml;len, wenn einem Professor das Mikrofon weggenommen wird, wenn Professoren durch eingeschlagene T&uuml;ren blinzeln, wenn von Galerien Flugbl&auml;tter auf Versammelte flattern.',
	'An irgend einem Moment erkennt man, da&szlig; die Schreibarbeit gar kein Mitsprechen mit der historischen Epoche ist, sondern immer ein Heraustreten ... : es ist immer ein Widerstand.',
	'... ich konnte das alles ja gar nicht wissen, es ist ja meine eigene Geschichte, <em>Wunschloses Ungl&uuml;ck</em>. Sonst h&auml;tte ichs auch gar nicht erz&auml;hlen k&ouml;nnen.',
	'Wenn ich nicht ich w&auml;re und nur w&uuml;&szlig;te, was &uuml;ber mich geschrieben worden ist, dann w&uuml;rde ich diese ganze Sache mit dem Handke wohl auch sehr &uuml;bertrieben und sehr zweifelhaft finden.',
	'Ich bin Schriftsteller geworden und habe mehr denn je das Gef&uuml;hl, es den anderen schuldig zu sein, f&uuml;r sie zu schreiben. Es geht gar nicht anders.',
	'Ich habe immer schon vorgehabt, durch das Schreiben mutiger zu mir pers&ouml;nlich zu werden. Das Schreiben hat mir auch geholfen, unversch&auml;mter zu werden.',
	'Jeder einzelne Augenblick meines Lebens geht mit jedem anderen zusammen - ohne Hilfsglieder. Es existiert eine unmittelbare Verbindung; ich mu&szlig; sie nur freiphantasieren.',
	'Es ist ja auch die Herrlichkeit des Erz&auml;hlens, da&szlig; Dinge wie am ersten Tag sind, auch wenn sie in der Tatsachenwelt oder in der Nachrichtenwelt zerst&ouml;rt sind.',
	'&Uuml;bersetzen:<br>im Zentrum des Geschehens; Schreiben: am Rand, mit dem fortw&auml;hrenden Versuch, sich einem Zentrum zu n&auml;hern, das ungewi&szlig; bleibt - bleiben mu&szlig;?',
	'Ich k&auml;mpfe t&auml;glich um meine Erfahrungen, verliere sie wieder, versuche, ihnen Form zu geben. In der Form finde ich meine Erfahrungen wieder.',
	'Gute Literatur kommt aus dem Erleben der Dinge und der Gerechtigkeit diesem Erlebnis gegen&uuml;ber, aus nichts anderem. Sonst ist es nur Spielerei, Sprachbegabung, und das ist f&uuml;r mich etwas ganz Grausliges.',
	'Vielleicht ist das eine Gefahr, da&szlig; das, was man niederschreibt, beim Heraufbeschw&ouml;ren und Niederschreiben schon wieder verschwindet.',
	'Der Nationalismus, das habe ich jetzt &uuml;ber die Jahre in Slowenien erfahren, ist wirklich die schrecklichste Kellerassel der Menschheit.',
	'Ich mag nicht gerne theoretisieren oder politisieren, aber Serbien war wahrscheinlich das, was der inneren Leere vieler, die sonst &uuml;berhaupt kein Engagement, keine Leidenschaft, keine Vision vor allem, hatten, gefehlt hat. Da war diese Mattscheibe, die einsetzte durch den k&uuml;nstlich erzeugten Aggressor Serbien, gerade recht.',
	'Ich war schon immer, was jetzt konkreter dazukommt, ein problematischer Erz&auml;hler. Ich habe erz&auml;hlt mit Problemen, mit Problemen des Blicks, Problemen der Sprache...',
	'Ein Traum ist immer das Wirklichste und bringt die wirklichsten Bilder hervor. Was der Tr&auml;umer erzählt - mit offenen Augen nat&uuml;rlich -, ist oft das, was am meisten G&uuml;ltigkeit hat, am l&auml;ngsten dauert.',
	'Es ist die Zeit nach den letzten Tagen der Menschheit, unabsehbare Zeit.',
	'Ich habe wirklich Bef&uuml;rchtungen, wie die Geschichte in Europa weitergehen wird. Indem man Jugoslawien zerst&ouml;rt hat, hat man das wirkliche Europa zerst&ouml;rt.',
	'Der Verlust der Bilder ist der schmerzlichste der Verluste. - Es bedeutet den Weltverlust.',
	'Jeder poetische Text ist problematisch, ist im Grunde skandal&ouml;s. Ich w&auml;re gern noch viel skandal&ouml;ser.',
	'Was ich sp&uuml;re, mu&szlig; festgehalten werden in der Form, in der es sich jetzt zeigt. Dem gehe ich nach, dem gebe ich Luft durch Sprache, und zugleich verfestige ich es.',
	'Ein Schriftsteller mu&szlig; guttun. Er mu&szlig; nicht unbedingt Gutes tun. Aber er mu&szlig; guttun, so wie ein Ding guttut. Ein Buch tut gut. Ein Mensch kann guttun, auch wenn er nichts Gutes tut. Das Guttun ist mein Ideal.'




	);

function showNextQuotation() {
	quotation_index++;
	if (quotation_index > quotations.length - 1) {
		quotation_index = 0;
	}
	document.getElementById('zitattext').innerHTML = '&raquo;' + quotations[quotation_index] + '&laquo;';
	window.setTimeout('showNextQuotation()', quotation_timeout);
}

