Herbert Achternbusch
Der Frosch

5 Damen, 8 Herren, 3 Dekorationen

UA: Schauspielhaus Bochum
04.06.1982
Regie: Walter Bockmayer

Synopse

»Seit Tagen ist es Nacht«, sagte der Frosch zu Beginn des neuen Stücks, »und der Tod ist nah. Seit Tagen habe ich nichts mehr gelesen, nicht ein einziges Wort geschrieben. Ich weiß nicht, wer ich bin.«

Der Frosch ist eine Groteske, angesiedelt im Andechser Biergarten und am Nil. Die Tiermetapher dient Achternbusch als Selbstporträt, und in der verzerrten Perspektive (der Mensch als entarteter Frosch) zeigt sich, daß die Gedanken der Menschen sich sozial den Not­wendigkeiten anpassen. Ihre Gegen­sätzlichkeit, ihre inneren und äußeren Konflikte machen sie zu dra­matischen Personen, die Farbe der Sprache, ihre Kraft macht sie zu poetischen.