Die Steine selbst


Besetzung: 4 Damen, 5 Herren, Besetzungshinweise: 1 Kind
Theaterstück
Synopse

Die Autoren erzählen den antiken Stoff von Orpheus und Eurydike neu. Der bekannte Mythos wird in einen ländlichen Kosmos versetzt. In der Oberwelt, inmitten der blühenden Natur, bevölkert von phantastischen Figuren, wähnt sich das Paar mit seinem Kind im innigen Familienglück. Doch Hades erscheint, der Beherrscher der Unterwelt, nimmt Eurydike gefangen und mit in sein düsteres Reich. Orpheus und sein Sohn begeben sich auf die abenteuerliche Reise in die Schattenwelt und versuchen, die geliebte Eurydike aus den Fängen des Hades zu befreien. Den Autoren gelingt ein Traumspiel um den Liebesmythos von Orpheus und Eurydike, in dem alles zugleich und gleichberechtigt nebeneinander stehen darf: Märchen und Biographie, Mythos und Realität, Gegenwart und Vergangenheit. Die Steine selbst ist eine Komposition aus Naturräumen, Träumen und Wirk­lichkeit, belebt von phantasievollen Figuren, versehen mit einer bildmächtigen Sprache, die die Kraft der Natur, die Kraft der Liebe und des...


Werner Fritsch wurde 1960 in Waldsassen/Oberpfalz geboren und lebt in Hendelmühle und Berlin. 1987 erscheint sein vielbeachteter Roman Cherubim. Zu seinen zahlreichen Stücken gehören Chroma, Hydra Krieg, Bach und Wondreber Totentanz oder auch die Monologe Sense, Jenseits, Nico. Sphinx aus Eis, Das Rad des Glücks oder Magma, die auf der Bühne, für den Rundfunk oder fürs Kino realisiert wurden. Außerdem veröffentlichte er Prosa wie zum Beispiel Steinbruch und Stechapfel und drehte u. a. die Filme Das sind die Gewitter in der Natur, Ich wie ein Vogel, Faust Sonnengesang. Seine...
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Autorenfoto zu Werner Fritsch

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3 Damen/6 Herren
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