Auf Anregung seines Freundes Alfred Andersch schrieb Arno Schmidt seit 1955 für das Radioprogramm des Süddeutschen Rundfunks dialogische Essays zur Literatur, etwa über Fouqué, Tieck, Herder, Wieland, über Johann Gottfried Schnabel, den Verfasser der von Schmidt geschätzten Insel Felsenburg (1731–1743), über vergessene Kollegen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Leopold Schefer, Barthold Heinrich Brockes oder Samuel Christian Pape.

Mit Witz und Schärfe verfolgte Schmidt zwei Ziele : unbekannte und verschollene Schriftsteller ins Licht zu rücken und seiner Ansicht nach überschätzte Größen von Klopstock bis Stifter vom Sockel zu stürzen.

Auch als Studien- und Vorzugsausgabe lieferbar.

 © Fotos und Abbildungen: Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld