Deniz Ohde

Deniz Ohde
© Heike Steinweg

Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig, wo sie heute auch lebt. Für ihren Debütroman Streulicht, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis stand, wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem aspekte-Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.

Preise

»Text & Sprache« (Shortlist) 2021

17.02.2021

Deniz Ohde steht mit ihrem Roman Streulicht auf der Shortlist für den Literaturpreis »Text & Sprache« 2021.

Der Preis bildet das zeitgenössische Phänomen fließender Gattungsgrenzen und das genreüberschreitende Schaffen junger Autoren ab und berücksichtigt vielfältige Formen von Text und Sprache. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich anlässlich der Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft verliehen.

»Das Debüt« Bloggerpreis für Literatur 2020

15.01.2021

Deniz Ohde erhält für ihren Roman Streulicht den Bloggerpreis »Das Debüt« 2020. In der Begründung der Jury heißt es, Ohde gelinge es »auf herausragende Weise, die Komplexität und Schwächen unseres gesellschaftlichen Systems sichtbar zu machen.«

Der Preis wird seit dem Jahr 2016 vom literarischen Blog »Das Debüt« vergeben. Ausgezeichnet werden damit jährlich herausragende Debütromane, um ihnen »die gebührende Aufmerksamkeit« zu schenken.

»aspekte«-Literaturpreis des ZDF 2020

11.10.2020

Deniz Ohde wird für ihren Debütroman Streulicht mit dem »aspekte«-Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es: »Mit stillen und leisen Sätzen und lange nachklingenden Bildern entwickelt Deniz Ohde in ihrem Roman Streulicht das Bild einer Gesellschaftsschicht, aus der es kein Entrinnen gibt. Scharfsichtig, feinsinnig und ohne Werturteile zu fällen, legt sie Schicht für Schicht einen wenig beachteten Teil unserer Gesellschaft frei, der so noch nicht betrachtet worden ist. Streulicht ist ein preiswürdiges Debut einer neuen literarischen Stimme in Deutschland.«

Der ZDF-»aspekte«-Literaturpreis wird seit 1979 vergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Erstlingsprosa.

Deutscher Buchpreis (Shortlist) 2020

18.08.2020

Deniz Ohde steht mit ihrem Debütroman Streulicht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020.

Im Kommentar der Jury heißt es: »Nominiert sind sechs Romane, die uns durch ihre sprachliche Ausdruckskraft und formale Innovation überzeugt haben, zugleich aber auch auf besonders kluge Weise politische Dringlichkeit dokumentieren. Einige schöpfen aus unerwarteten Quellen oder wenden sich historischen Stoffen zu, um darüber zu großen, allgemeingültigen Fragen zu gelangen. Die Shortlist trägt zugleich hervorragenden Titeln Rechnung, die sich biografischen und zeitgenössischen Themen auf überraschende Weise widmen.«

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen »Roman des Jahres« aus. Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert.

Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2020

13.07.2020

Deniz Ohde erhält für ihren Roman Streulicht den mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. »So einen Roman als Debüt hat es lange nicht gegeben. Deniz Ohde schreibt mit Streulicht einen Bildungsroman, der den Vergleich sucht, der soziologisch unnachgiebig ist und unter sanftem Druck alles zum Vorschein bringt. Blinde Flecken, tote Winkel. Ein Deutschland wird sichtbar, das wir uns anders ausgemalt hatten ... Alles an diesem Buch ist genau und treffend,« sagt die Jury um Hauke Hückstädt, Dr. Bettina Schulte und Jackie Thomae, »ein Befreiungsschlag aus Literatur, ohne einen Gran Auftrumpfen.«

Die Jürgen Ponto-Stiftung vergibt den Literaturpreis an junge Autorinnen und Autoren, die an ihrem ersten umfangreichen Buchmanuskript arbeiten und eine besondere literarische Begabung erkennen lassen. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderen Martin Mosebach, Einar Schleef, Arnold Stadler, Zoë Jenny, Andreas Maier, Zsuzsa Bánk, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Sasha Marianna Salzmann und zuletzt Miku Sophie Kühmel.