Philipp Weiss

Philipp Weiss, geboren 1982 in Wien, studierte Germanistik und Philosophie. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. 2009 nahm er mit seinem Text Blätterliebe am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2011 gewann er mit seinem Stück Allerwelt das Hans-Gratzer-Stipendium; das Stück wurde am Schauspielhaus Wien uraufgeführt, wo er in der Spielzeit 2013/14 Hausautor war. Ein schöner Hase ist meistens der Einzellne gewann 2015 den Preis der Theatertage Lyon und erschien auf Französisch in den Éditions Théâtrales (Montreuil). Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen ist sein Romandebüt.

Preise

Klaus-Michael-Kühne-Preis 2018

27.08.2018

Philipp Weiss erhält für seinen Roman Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen den Klaus-Michael Kühne-Preis 2018, der jährlich für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres vergeben wird. Er ist mit
10.000 Euro dotiert und soll junge Literatur fördern sowie ihre Bedeutung unterstreichen.
Die Jury begründet ihre Entscheidung folgendermaßen: »Philipp Weiss hat mit Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen einen staunenswerten Roman geschrieben, der uns mit seinem formalen Reichtum in Erinnerung ruft, was das Genre umfassen kann: buchstäblich alles nämlich. ... Er entfaltet – der Roman als Netzwerk – zwischen den verschiedenen Zeiten, Stilen und Themen ein virtuoses Spiel der Verweise.«

 

Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2018

12.07.2018

Philipp Weiss erhält den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2018 für seinen Debütroman Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

In der Begründung der Jury heißt es: »In fünf verschiedenen Textgattungen, vom Tagebuch über die Transkription einer Tonaufzeichnung bis zur Graphic Novel, zwischen Europa und Japan, zwischen neunzehntem und einundzwanzigstem Jahrhundert, verfolgt Philipp Weiss mit seinem Romanzyklus Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen die Suche des modernen Menschen nach seiner Bestimmung und Zugehörigkeit in einer sich rasant verändernden Welt. Das expansive erzählerische Vorhaben ist ein literarisches Wagnis, das seine formale Entsprechung in den gleichermaßen kühnen wie tragischen Lebensentwürfen der Figuren findet. Die Leser, die sich auf diese herausfordernde Reise einlassen, werden mit einem beeindruckenden Reichtum an Sprache, Phantasie und Wissen belohnt. Ein wahres Zukunftsversprechen eines zweifelsohne sendungsbewussten Autors.«