Tomás Eloy Martínez

Tomás Eloy Martínez
© Gonzalo Martínez

Tomás Eloy Martínez wurde 1934 in Tucumán, Argentinien, geboren. 1957 ließ er sich in Buenos Aires nieder und arbeitete dort als Filmkritiker für die Zeitung La Nación und als Herausgeber der Wochenzeitung Primera Plana, in der er zahlreiche Essays über herausragende lateinamerikanische Romane und Autoren veröffentlichte. Er verfaßte einige Drehbücher, u.a. zusammen mit Augusto Roa Bastos, und einen Essay über das argentinische Kino.

1974 veröffentlichte er sein erstes Buch, La pasión según Trelew, in dem er verschiedene Gattungen wie Prosa, Journalismus, Lyrik, Drama und ...

Tomás Eloy Martínez wurde 1934 in Tucumán, Argentinien, geboren. 1957 ließ er sich in Buenos Aires nieder und arbeitete dort als Filmkritiker für die Zeitung La Nación und als Herausgeber der Wochenzeitung Primera Plana, in der er zahlreiche Essays über herausragende lateinamerikanische Romane und Autoren veröffentlichte. Er verfaßte einige Drehbücher, u.a. zusammen mit Augusto Roa Bastos, und einen Essay über das argentinische Kino.

1974 veröffentlichte er sein erstes Buch, La pasión según Trelew, in dem er verschiedene Gattungen wie Prosa, Journalismus, Lyrik, Drama und politische Flugschrift aufeinandertreffen ließ. Diesen experimentellen Charakter behielt er in seinen späteren Werken bei.

1975 ging er nach Morddrohungen seitens des Regimes von Isabel Perón nach Venezuela ins Exil. Auch dort war er als Journalist und Herausgeber tätig, unter anderem für die Tageszeitung El Nacional, und veröffentlichte weitere Essays und den Erzählungsband Lugar común la muerte (1979).

1983 erhielt er ein Fellowship des Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington, wo er La novela de Perón (dt. Der General findet keine Ruhe) verfaßte. 1985 erschien der Roman in Argentinien und 1988 in den USA.

1988 erhielt er ein Simon Guggenheim Fellowship und schrieb den Roman La mano del amo, der 1991 in Buenos Aires erschien. Im selben Jahr gründete Martínez die Tageszeitung Siglo 21 in Guadalajara, Mexiko. Seit 1996 ist er außerdem Kolumnist bei der New York Times und bei La Nación in Buenos Aires.

1995 veröffentlichte er seinen Roman Santa Evita (dt. Santa Evita), der in über 20 Ländern erschien.

Tomás Eloy Martínez lebt derzeit in New Jersey, USA, und ist Distinguished Professor und Direktor des lateinamerikanischen Programms an der Rutgers University, New Jersey.

Sein Roman El vuelo de la reina (dt. Der Flug der Königin) gewann 2002 den spanischen Literaturpreis Alfaguara und erschien im Herbst 2003 bei Suhrkamp.

Der Roman Der Tangosänger erschien 2005 als Hardcover Ausgabe im Suhrkamp Verlag und im Jahr 2007 im suhrkamp taschenbuch.

Tomás Eloy Martínez verstarb im Januar 2010 in Buenos Aires.

 

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