Klaus Briegleb
1968. Literatur in der antiautoritären Bewegung

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Erschienen: 29.11.1993
edition suhrkamp 1669, Taschenbuch, 408 Seiten
ISBN: 978-3-518-11669-2

Inhalt

Nach 20 Jahren Gruppe 47, Manifesten und Wahlhilfe für die parlamentarische Opposition seien die geschichtliche Erinnerungstätigkeit und Schreibweise der literarischen Intelligenz in Westdeutschland, so meinten viele ihrer Vertreter selber, von den Ereignissen in Berlin 1966/67 zum ersten Kassensturz nach 1948 genötigt worden: »die Kasse war leer« (H. M. Enzensberger). Das vorliegende Buch untersucht diesen und andere Debattenkerne um 1968. Es geht erstmals systematisch den Spuren der Nähe nach, in der literarische und rebellische Oppositionshaltungen alte und neue, damals aktuell sich entdeckten. In welcher Vielfalt dramatisch ausagierter Widersprüche und komplizierter Wechselwirkungen und Entfernungen dies geschah, ist weitgehend in Vergessenheit gebracht. Gegen dieses Vergessen, ebenso wie gegen die Mythisierung der Revolte, schreibt das Buch an.

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