Michel Foucault
Ästhetik der Existenz - Schriften zur Lebenskunst

Aus dem Französischen von Michael Bischoff, Ulrike Bokelmann, Hans-Dieter Gondek und Hermann Kocyba. Herausgegeben von Daniel Defert und François Ewald unter Mitarbeit von Jacques Lagrange. Ausgewählt und mit einem Nachwort von Martin Saar
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Erschienen: 29.01.2007
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1814, Taschenbuch, 346 Seiten
ISBN: 978-3-518-29414-7

Inhalt Inhaltsverzeichnis

In der letzten Phase seines Schaffens hat sich Michel Foucault mit Passion und Akribie dem Studium antiker Texte gewidmet und die klassischen Modelle einer lebenspraktischen »Sorge um sich« und »Ästhetik der Existenz« der historischen Vergessenheit entrissen. In den kleinen Texten und Interviews derselben Zeit, die der Auswahlband versammelt, unternimmt Foucault den riskanten und faszinierenden Versuch einer Aktualisierung dieser antiken Denkfiguren. Die alles entscheidende Frage für Foucault ist dabei: Kann es heute eine Lebensform geben, die nicht vom Wissen und von der Norm bestimmt wird, sondern die ein Experiment ist und das Leben als Kunst versteht?

Das Werk Michel Foucaults (1926–1984) liegt im Suhrkamp Verlag vor. Zuletzt ist erschienen: Die Macht der Psychiatrie (2005)

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